The China Mail - Deutsche Exporte in die USA weiter gesunken - Auch Chinas US-Ausfuhren rückläufig

USD -
AED 3.672498
AFN 65.498106
ALL 81.051571
AMD 375.859332
ANG 1.79008
AOA 916.497158
ARS 1416.446495
AUD 1.413497
AWG 1.8
AZN 1.695264
BAM 1.642701
BBD 2.007895
BDT 121.837729
BGN 1.67937
BHD 0.376981
BIF 2949.857215
BMD 1
BND 1.265076
BOB 6.903242
BRL 5.194898
BSD 0.996892
BTN 90.375901
BWP 13.137914
BYN 2.873173
BYR 19600
BZD 2.004955
CAD 1.356445
CDF 2215.000232
CHF 0.766405
CLF 0.021628
CLP 853.970006
CNY 6.9225
CNH 6.91111
COP 3673.08
CRC 494.204603
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.612579
CZK 20.361605
DJF 177.523938
DKK 6.275825
DOP 62.758273
DZD 129.497006
EGP 46.881699
ERN 15
ETB 155.496052
EUR 0.83996
FJD 2.192099
FKP 0.731721
GBP 0.73155
GEL 2.690096
GGP 0.731721
GHS 10.970939
GIP 0.731721
GMD 73.501083
GNF 8751.926558
GTQ 7.647373
GYD 208.567109
HKD 7.81758
HNL 26.333781
HRK 6.329797
HTG 130.732404
HUF 317.258982
IDR 16798
ILS 3.084801
IMP 0.731721
INR 90.52085
IQD 1305.980178
IRR 42125.000158
ISK 121.802706
JEP 0.731721
JMD 155.929783
JOD 0.708991
JPY 155.210977
KES 128.896279
KGS 87.450406
KHR 4020.661851
KMF 413.999932
KPW 900.003053
KRW 1462.055014
KWD 0.30709
KYD 0.830758
KZT 492.323198
LAK 21424.491853
LBP 89570.078396
LKR 308.550311
LRD 185.426737
LSL 15.97833
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.302705
MAD 9.117504
MDL 16.932639
MGA 4376.784814
MKD 51.774104
MMK 2100.147418
MNT 3570.525201
MOP 8.025869
MRU 39.586763
MUR 45.679579
MVR 15.459738
MWK 1728.624223
MXN 17.194145
MYR 3.923498
MZN 63.76003
NAD 15.97833
NGN 1354.939889
NIO 36.687385
NOK 9.517145
NPR 144.601881
NZD 1.654635
OMR 0.384497
PAB 0.996892
PEN 3.348144
PGK 4.337309
PHP 58.522499
PKR 278.761885
PLN 3.53947
PYG 6573.156392
QAR 3.634035
RON 4.276802
RSD 98.549011
RUB 77.251007
RWF 1455.48463
SAR 3.75074
SBD 8.054878
SCR 13.836531
SDG 601.500203
SEK 8.92498
SGD 1.26597
SHP 0.750259
SLE 24.524979
SLL 20969.499267
SOS 568.704855
SRD 37.971496
STD 20697.981008
STN 20.57786
SVC 8.723333
SYP 11059.574895
SZL 15.970939
THB 31.168005
TJS 9.336094
TMT 3.5
TND 2.879712
TOP 2.40776
TRY 43.633798
TTD 6.753738
TWD 31.523799
TZS 2586.096953
UAH 42.973963
UGX 3548.630942
UYU 38.224264
UZS 12265.141398
VES 384.79041
VND 25885
VUV 119.800563
WST 2.713692
XAF 550.946582
XAG 0.012177
XAU 0.000198
XCD 2.70255
XCG 1.796657
XDR 0.685201
XOF 550.946582
XPF 100.167141
YER 238.349504
ZAR 15.926345
ZMK 9001.203383
ZMW 18.8468
ZWL 321.999592
  • SDAX

    57.7000

    18190.72

    +0.32%

  • DAX

    -67.2400

    24947.63

    -0.27%

  • Goldpreis

    -14.7000

    5064.7

    -0.29%

  • Euro STOXX 50

    -0.3300

    6058.68

    -0.01%

  • MDAX

    -121.5300

    31844.34

    -0.38%

  • EUR/USD

    -0.0024

    1.1896

    -0.2%

  • TecDAX

    -13.1200

    3622.28

    -0.36%

Deutsche Exporte in die USA weiter gesunken - Auch Chinas US-Ausfuhren rückläufig
Deutsche Exporte in die USA weiter gesunken - Auch Chinas US-Ausfuhren rückläufig / Foto: © AFP

Deutsche Exporte in die USA weiter gesunken - Auch Chinas US-Ausfuhren rückläufig

Die US-Zollpolitik beginnt sich auf die weltweiten Handelsströme auszuwirken. Deutschlands Exporte in die USA gingen im Juni den dritten Monat in Folge zurück - gleichzeitig stiegen die Ausfuhren in andere EU-Staaten und nach China. Insgesamt ergab sich ein leichtes Exportplus. Auch China führt mittlerweile sehr viel weniger Waren in die USA aus - dafür mehr in die EU und nach Südostasien.

Textgröße:

Deutschlands Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen im Vergleich zum Mai um 2,1 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,4 Prozent. Ihr Wert lag im Juni bei 11,8 Milliarden Euro - damit gingen die meisten deutschen Exporte im Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten auch weiterhin in die USA.

An zweiter Stelle folgte China - dorthin lieferten die deutschen Exporteure Waren im Wert von 6,9 Milliarden Euro, ein Plus im Vergleich zum Mai um 1,1 Prozent. Die Ausfuhren nach Großbritannien stiegen leicht um 0,4 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.

Insgesamt lag der Wert der deutschen Exporte in Drittstaaten im Juni bei 57,5 Milliarden Euro. In die Mitgliedstaaten der EU führten deutsche Unternehmen im Juni Waren im Wert von 73,0 Milliarden Euro aus. Der Wert aller Ausfuhren erreichte so im Juni 130,5 Milliarden Euro, das waren 0,8 Prozent mehr als im Mai und 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

"Wir spüren immer deutlicher, dass unsere Unternehmen auf die aktuelle Situation reagieren. Die Suche nach neuen Märkten ist in vollem Gange", erklärte der Präsident des Außenhandelsverbands, Dirk Jandura. "Dabei fallen vor allem unsere Nachbarn in Osteuropa positiv auf." Die Märkte Europas erlebten eine Renaissance. Hier gebe es verlässliche Rahmenbedingungen und wirtschaftspolitische Stabilität. "Das müssen wir ausbauen."

Auch die Außenwirtschaftsexpertin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Melanie Vogelbach, sieht "einen Funken Zuversicht beim Handel im EU-Binnenmarkt". Sie forderte die EU auf, durch neue Handelsabkommen die internationale Handelsordnung zu stärken und klar Position für freien und fairen Handel zu beziehen. Abkommen mit den Mercosur-Staaten, Indien oder Indonesien sollten schnell umgesetzt werden.

Die Unternehmen in China haben sich auch bereits umgestellt: Die Ausfuhren in die USA sanken im Juli um 21,7 Prozent im Vergleich zum Juli 2024, wie die chinesischen Zollbehörden mitteilten. Dafür gingen mehr Waren nach Europa und Asien: Die Exporte in die EU kletterten um 9,2 Prozent im Vorjahresvergleich, in die Länder des Asean-Staatenbundes um 16,6 Prozent. Die USA werfen China allerdings vor, Länder in Südostasien als Zwischenstation für ihre Exporte in die USA zu nutzen, um so hohe Zölle zu umgehen.

Die meisten Importe in Deutschland kamen im Juni wie üblich aus China. Ihr Wert lag bei 14,6 Milliarden Euro, das waren 5,8 Prozent mehr als im Mai. Auch aus den USA wurde im Juni mehr nach Deutschland importiert als im Mai - der Wert stieg um fast 20 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.

Seit Donnerstag gelten für Exporte aus der EU in die USA Zollsätze von 15 Prozent. Das ist weniger als von US-Präsident Donald Trump angedroht, aber ein Mehrfaches des jahrelang geltenden Zollsatzes. Allerdings sind viele Einzelheiten noch unklar.

Peking und Washington verhandeln noch. Laut vorläufiger Einigung vom Juni werden aktuell auf US-Importe aus China 30 Prozent Zoll fällig, auf chinesische Importe aus den USA zehn Prozent. Die Frist läuft kommenden Dienstag aus.

Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Er kündigte hohe Importaufschläge für zahlreiche Länder an, senkte diese dann aber auf zehn Prozent, um Verhandlungen zu führen. Die Zölle sollen "Amerika wieder groß und reich machen", wie Trump schrieb. Er wirft der EU und zahlreichen anderen Handelspartnern vor, die Vereinigten Staaten mit ihren Exporten jahrzehntelang "über den Tisch gezogen" zu haben.

Y.Su--ThChM