The China Mail - Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke

USD -
AED 3.672497
AFN 68.461271
ALL 83.898701
AMD 381.778519
ANG 1.789783
AOA 916.999896
ARS 1333.988699
AUD 1.532262
AWG 1.8025
AZN 1.698985
BAM 1.676431
BBD 2.014495
BDT 121.622259
BGN 1.677301
BHD 0.377011
BIF 2983.341119
BMD 1
BND 1.285567
BOB 6.911271
BRL 5.429699
BSD 1.000219
BTN 88.156209
BWP 13.465107
BYN 3.403177
BYR 19600
BZD 2.01158
CAD 1.37506
CDF 2869.999829
CHF 0.803302
CLF 0.024701
CLP 969.00015
CNY 7.154001
CNH 7.130645
COP 4027.64
CRC 505.037951
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.514612
CZK 20.976099
DJF 178.109022
DKK 6.401435
DOP 62.984027
DZD 129.745329
EGP 48.579403
ERN 15
ETB 142.441702
EUR 0.85764
FJD 2.257397
FKP 0.739957
GBP 0.743425
GEL 2.694949
GGP 0.739957
GHS 11.752504
GIP 0.739957
GMD 71.501871
GNF 8671.875335
GTQ 7.666428
GYD 209.163884
HKD 7.795295
HNL 26.187058
HRK 6.459898
HTG 130.91386
HUF 340.269835
IDR 16476.35
ILS 3.3406
IMP 0.739957
INR 88.203102
IQD 1310.252905
IRR 42062.503331
ISK 122.640348
JEP 0.739957
JMD 160.040115
JOD 0.708968
JPY 147.289498
KES 129.220455
KGS 87.391299
KHR 4008.931594
KMF 423.492693
KPW 900.03541
KRW 1391.534972
KWD 0.30567
KYD 0.833501
KZT 538.801435
LAK 21703.260203
LBP 89565.891938
LKR 302.011323
LRD 200.532296
LSL 17.754073
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.421576
MAD 9.017003
MDL 16.663167
MGA 4403.224631
MKD 52.749551
MMK 2099.589215
MNT 3598.002954
MOP 8.030721
MRU 39.887026
MUR 45.909886
MVR 15.404285
MWK 1734.289351
MXN 18.690503
MYR 4.224999
MZN 63.898393
NAD 17.754073
NGN 1534.590433
NIO 36.806398
NOK 10.073601
NPR 141.049762
NZD 1.699335
OMR 0.384515
PAB 1.000219
PEN 3.539894
PGK 4.232868
PHP 57.20303
PKR 283.746641
PLN 3.659125
PYG 7230.991433
QAR 3.645442
RON 4.349811
RSD 100.492987
RUB 80.653137
RWF 1448.255468
SAR 3.752416
SBD 8.210319
SCR 14.790547
SDG 600.503561
SEK 9.481435
SGD 1.28548
SHP 0.785843
SLE 23.289585
SLL 20969.49797
SOS 571.639188
SRD 38.516501
STD 20697.981008
STN 21.00039
SVC 8.751591
SYP 13001.911386
SZL 17.757758
THB 32.396497
TJS 9.326659
TMT 3.51
TND 2.919226
TOP 2.342101
TRY 41.150298
TTD 6.796412
TWD 30.589496
TZS 2505.877989
UAH 41.381211
UGX 3549.494491
UYU 40.029315
UZS 12484.51757
VES 144.192755
VND 26345
VUV 119.905576
WST 2.672352
XAF 562.259299
XAG 0.025752
XAU 0.000293
XCD 2.70255
XCG 1.802605
XDR 0.699264
XOF 562.264119
XPF 102.224756
YER 240.15019
ZAR 17.73305
ZMK 9001.20116
ZMW 23.58901
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    12.5000

    3486.8

    +0.36%

  • SDAX

    -13.5500

    16950.61

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    -19.6800

    5377.05

    -0.37%

  • MDAX

    41.8000

    30400.26

    +0.14%

  • TecDAX

    -21.8400

    3721.33

    -0.59%

  • DAX

    -19.3600

    24020.56

    -0.08%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1674

    -0.09%

Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke
Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke / Foto: © AFP/Archiv

Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke

Erstmals seit mehr als zehn Jahren hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wieder die Drei-Millionen-Marke überschritten. Für August verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vormonatsvergleich einen Anstieg von 46.000 auf nun 3,025 Millionen arbeitslose Menschen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Ursache dafür ist neben der üblichen saisonalen Entwicklung des Arbeitsmarktes im Sommer auch die schwächelnde Konjunktur.

Textgröße:

Wie die BA am Freitag weiter mitteilte, stieg die Arbeitslosenzahl verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2024 um 153.000. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zu.

"Im August ist das eingetreten, was wir auch erwartet haben: Aufgrund der Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit auf über drei Millionen gestiegen", teilte BA-Chefin Andrea Nahles mit. Zudem sei der Arbeitsmarkt "nach wie vor von der wirtschaftlichen Flaute der vergangenen Jahre geprägt", fügte sie hinzu. Es gebe allerdings auch "erste Anzeichen einer Stabilisierung", erklärte Nahles.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) erklärte, die "weltwirtschaftlichen Unsicherheiten und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führen immer noch zu wirtschaftlicher Schwäche". Notwendig seien "Sicherheit und starke Impulse für Investitionen und Beschäftigung, um wieder Wirtschaftswachstum zu generieren und Schwung in den Arbeitsmarkt zu bringen", führte sie aus. Die Bundesregierung halte unter anderem mit dem milliardenschweren "Investitionsbooster" für Unternehmen dagegen.

Laut dem detaillierten Monatsbericht der BA zum Arbeitsmarkt ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im August "normal". Verglichen mit den Vorjahren sei er diesmal allerdings "moderat" ausgefallen. Saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen im August demnach sogar um 9000 gegenüber dem Vormonat Juli 2025.

Dennoch wird mit dem Überschreiten der Zahl von mehr als drei Millionen arbeitslosen Menschen nun eine symbolträchtige Schwelle überschritten: Zuletzt hatte die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2015 über diesem Wert gelegen, als die BA eine Arbeitslosenzahl von 3,017 Millionen gemeldet hatte. Dass in einem August die Zahl der arbeitslosen Menschen über drei Millionen lag, datiert gar bis ins Jahr 2010 zurück.

Am Freitag drängten deshalb insbesondere Wirtschaftsvertreter auf ein rasches Gegensteuern: "Deutschland braucht einen echten 'Herbst der Reformen'", forderte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und verwies hierbei auf "die Zukunftsfähigkeit der Sozialversicherung" und "Korrekturen in der Grundsicherung".

Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) erklärte, dass Deutschland "eine grundlegende Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik" brauche. "Die Kosten müssen runter, die starren Regeln müssen gelockert werden", teilte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann mit. Ohne eine "Reduzierung der Sozialausgaben und spürbare Reformen am Arbeitsmarkt" werde sich die Situation weiter verschärfen, warnte er.

Ökonomin Stephanie Schoenwald von KfW Research verwies indes darauf, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit im August "vor allem jahreszeitlich bedingt" sei - "und wir sind weit von den Höchstständen in den 2000er Jahren entfernt", fügte sie hinzu. Mit dem erwarteten Aufschwung im kommenden Jahr stünden "auch die Chancen auf eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage gut", erklärte sie.

Grünen-Bundestagsfraktionsvize Andreas Audretsch wertete die neuen Zahlen der BA als "Warnschuss" für die Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) müssten sich "endlich zum Industriestandort Deutschland bekennen" und "als erstes für einen wirksamen Handelsschutz in Europa" sorgen, forderte er. Und die Bundesregierung müsse "mehr in Eingliederung in Arbeit und Weiterbildung von Arbeitslosen investieren" - denn gut ausgebildete Menschen seien "der Grundpfeiler von zukünftigem Wachstum".

S.Davis--ThChM