The China Mail - SPD pocht bei Klimazielen auf Einhaltung von Koalitionsvertrag

USD -
AED 3.672949
AFN 65.000106
ALL 81.25221
AMD 377.969747
ANG 1.79008
AOA 916.999782
ARS 1416.50599
AUD 1.409871
AWG 1.8025
AZN 1.686604
BAM 1.646747
BBD 2.012849
BDT 122.13779
BGN 1.67937
BHD 0.377023
BIF 2957.159456
BMD 1
BND 1.268203
BOB 6.920331
BRL 5.20776
BSD 0.999352
BTN 90.600003
BWP 13.170436
BYN 2.880286
BYR 19600
BZD 2.009919
CAD 1.356225
CDF 2199.999638
CHF 0.767065
CLF 0.021659
CLP 855.196575
CNY 6.93895
CNH 6.91576
COP 3682.64
CRC 495.427984
CUC 1
CUP 26.5
CVE 92.841055
CZK 20.3454
DJF 177.720087
DKK 6.271555
DOP 62.913099
DZD 129.505168
EGP 46.872398
ERN 15
ETB 155.88032
EUR 0.83947
FJD 2.1906
FKP 0.735168
GBP 0.731395
GEL 2.695024
GGP 0.735168
GHS 10.998097
GIP 0.735168
GMD 72.999704
GNF 8773.443914
GTQ 7.666239
GYD 209.083408
HKD 7.81474
HNL 26.398747
HRK 6.325017
HTG 131.056026
HUF 316.192014
IDR 16796.9
ILS 3.082402
IMP 0.735168
INR 90.75045
IQD 1309.202051
IRR 42125.000158
ISK 121.720067
JEP 0.735168
JMD 156.313806
JOD 0.709003
JPY 155.927017
KES 128.949572
KGS 87.45029
KHR 4030.614822
KMF 418.999713
KPW 899.993603
KRW 1456.289878
KWD 0.30687
KYD 0.832814
KZT 493.541923
LAK 21477.436819
LBP 89494.552313
LKR 309.311509
LRD 185.885751
LSL 16.017682
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.318253
MAD 9.139958
MDL 16.974555
MGA 4387.600881
MKD 51.762938
MMK 2099.674626
MNT 3566.287566
MOP 8.045737
MRU 39.684257
MUR 45.980329
MVR 15.449789
MWK 1732.903356
MXN 17.202265
MYR 3.934502
MZN 63.74994
NAD 16.017682
NGN 1357.820008
NIO 36.777738
NOK 9.576985
NPR 144.959837
NZD 1.65165
OMR 0.384495
PAB 0.999356
PEN 3.35639
PGK 4.347991
PHP 58.479006
PKR 279.449595
PLN 3.53357
PYG 6589.344728
QAR 3.643
RON 4.274103
RSD 98.529711
RUB 76.998367
RWF 1459.087618
SAR 3.750473
SBD 8.058149
SCR 13.467575
SDG 601.501353
SEK 8.91995
SGD 1.265499
SHP 0.750259
SLE 24.450094
SLL 20969.499267
SOS 570.112659
SRD 37.971502
STD 20697.981008
STN 20.628626
SVC 8.744817
SYP 11059.574895
SZL 16.010474
THB 31.098032
TJS 9.359244
TMT 3.505
TND 2.886817
TOP 2.40776
TRY 43.587498
TTD 6.770456
TWD 31.545998
TZS 2583.59699
UAH 43.079799
UGX 3557.370493
UYU 38.318564
UZS 12295.451197
VES 377.985125
VND 25910
VUV 119.675943
WST 2.73072
XAF 552.310426
XAG 0.012106
XAU 0.000198
XCD 2.702549
XCG 1.801105
XDR 0.689856
XOF 552.30345
XPF 100.414676
YER 238.401076
ZAR 15.892007
ZMK 9001.202105
ZMW 18.893454
ZWL 321.999592
  • DAX

    293.4100

    25014.87

    +1.17%

  • MDAX

    303.0400

    31965.87

    +0.95%

  • Goldpreis

    118.1000

    5097.9

    +2.32%

  • SDAX

    239.3000

    18133.02

    +1.32%

  • Euro STOXX 50

    60.6100

    6059.01

    +1%

  • TecDAX

    15.8000

    3635.4

    +0.43%

  • EUR/USD

    0.0103

    1.1923

    +0.86%

SPD pocht bei Klimazielen auf Einhaltung von Koalitionsvertrag
SPD pocht bei Klimazielen auf Einhaltung von Koalitionsvertrag / Foto: © AFP/Archiv

SPD pocht bei Klimazielen auf Einhaltung von Koalitionsvertrag

Die SPD pocht beim Thema Klima auf das Einhalten des Koalitionsvertrages. Hintergrund sind Debatten um das EU-Klimaziel für 2040 sowie eine mögliche Abkehr vom EU-Verbrennerverbot. Auch die Grünen warnen hier mit Blick auf Äußerungen von Unionspolitikern die Regierung vor einem Kurswechsel.

Textgröße:

Über das neue EU-Zwischenziel, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent verglichen mit dem Stand von 1990 zu verringern, soll am 18. September im EU-Umweltministerrat abgestimmt werden. Es gibt jedoch Bestrebungen in einigen EU-Ländern, dies zu verhindern.

Für Deutschland sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch in Berlin: "Es gibt eine klare Aussage im Koalitionsvertrag dazu. Ich gehe daher davon aus, dass die Bundesregierung dieses Ziel im Umweltministerrat so unterstützt." Ähnlich hatte sich zuvor auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) geäußert.

Grünen-Chefin Franziska Brantner warf der Koalition vor, bei dem Thema nicht mit einer Stimme zu sprechen. Während Schneider die Einhaltung des Koalitionsvertrages fordere, stelle Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) genau dies in Frage. Sie sorge damit für Planungsunsicherheit für die deutsche Wirtschaft.

Gleichfalls Debatten gibt es in der Koalition über die EU-Vorgabe, ab 2035 keine neuen Fahrzeuge mit CO2-Emissionen mehr zuzulassen, was de facto auf ein Verbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor hinausläuft. Unter anderem CSU-Chef Markus Söder hat gefordert, dieses Verbot zu kippen.

"Was wir nicht gebrauchen können, ist Planungsunsicherheit", sagte dazu Miersch. Er wies darauf hin, dass bereits jetzt im Verkehrssektor die Emissionsziele verfehlt werden, was für Deutschland EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe bedeuten könne. Auch sei "das Datum 2035 nicht von Himmel gefallen", sondern füge sich ein in das System der deutschen und europäischen Klimaziele.

"Die Zukunft der Automobilindustrie ist elektrisch", hatte dazu zuvor Umweltminister Schneider gesagt. Ein Sprecher des Umweltressorts äußerte sich in Berlin auch skeptisch zu regenerativ hergestellten sogenannten E-Fuels als Alternative. Er wies darauf hin, dass "man mit der gleichen Kilowattstunde Strom aktuell mit der Batterie fünfmal weiter fahren kann, als wenn man daraus E-Fuels machen würde".

Regierungssprecher Stefan Kornelius äußerte sich hingegen auf die Frage nach dem Verbrennerverbot zurückhaltend. Er hob stattdessen "den technologieoffenen Ansatz" der Bundesregierung hervor. Dazu gehöre, dass man "unterschiedliche Antriebssysteme prüft".

Brantner forderte die Bundesregierung auf, die Elektromobilität stärker zu fördern. Sie verwies dabei auf im Koalitionsvertrag von Union und SPD enthaltene Maßnahmen wie die Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos, die Senkung der Stromsteuer für alle sowie Leasingmodelle zur Förderung der Beschaffung von Elektrofahrzeugen. All dies habe die Koalition jedoch vorerst auf Eis gelegt.

N.Wan--ThChM