The China Mail - Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland

USD -
AED 3.672499
AFN 62.99972
ALL 82.993708
AMD 376.585458
ANG 1.789731
AOA 916.999468
ARS 1415.005097
AUD 1.429398
AWG 1.8
AZN 1.699098
BAM 1.686965
BBD 2.014724
BDT 122.351987
BGN 1.647646
BHD 0.377165
BIF 2972.894879
BMD 1
BND 1.279224
BOB 6.912345
BRL 5.282397
BSD 1.000289
BTN 92.041764
BWP 13.422003
BYN 2.909869
BYR 19600
BZD 2.011877
CAD 1.369295
CDF 2254.999487
CHF 0.782165
CLF 0.022901
CLP 904.239994
CNY 6.900202
CNH 6.92822
COP 3803.61
CRC 470.34368
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.108098
CZK 21.019898
DJF 178.131995
DKK 6.444485
DOP 59.989736
DZD 130.869558
EGP 49.876703
ERN 15
ETB 155.15571
EUR 0.86255
FJD 2.21445
FKP 0.746766
GBP 0.751305
GEL 2.704969
GGP 0.746766
GHS 10.773046
GIP 0.746766
GMD 73.000292
GNF 8772.868023
GTQ 7.671441
GYD 209.27655
HKD 7.812802
HNL 26.474838
HRK 6.503599
HTG 131.252318
HUF 336.276501
IDR 16930
ILS 3.108304
IMP 0.746766
INR 92.270502
IQD 1310.464394
IRR 1314572.494772
ISK 124.297853
JEP 0.746766
JMD 156.257952
JOD 0.708967
JPY 157.607502
KES 129.149497
KGS 87.449499
KHR 4014.162559
KMF 424.999834
KPW 900.104442
KRW 1481.635013
KWD 0.30736
KYD 0.83365
KZT 500.414022
LAK 21415.941416
LBP 89590.272362
LKR 310.109413
LRD 183.557378
LSL 16.374669
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362103
MAD 9.311137
MDL 17.305088
MGA 4191.949904
MKD 53.158281
MMK 2099.653012
MNT 3569.497638
MOP 8.038314
MRU 39.74072
MUR 47.329678
MVR 15.450285
MWK 1734.225201
MXN 17.76305
MYR 3.952497
MZN 63.905025
NAD 16.37474
NGN 1377.039693
NIO 36.813256
NOK 9.698185
NPR 147.266823
NZD 1.698065
OMR 0.384493
PAB 1.00028
PEN 3.368065
PGK 4.367908
PHP 58.639869
PKR 279.589775
PLN 3.70876
PYG 6456.982917
QAR 3.657606
RON 4.395803
RSD 101.251984
RUB 77.645339
RWF 1462.007219
SAR 3.752976
SBD 8.045182
SCR 13.690551
SDG 601.477673
SEK 9.28949
SGD 1.279555
SHP 0.750259
SLE 24.376996
SLL 20969.49935
SOS 570.657213
SRD 37.591031
STD 20697.981008
STN 21.132258
SVC 8.753105
SYP 110.52498
SZL 16.381381
THB 31.689739
TJS 9.553074
TMT 3.5
TND 2.936953
TOP 2.40776
TRY 43.985295
TTD 6.777848
TWD 31.7515
TZS 2562.899
UAH 43.625692
UGX 3720.97035
UYU 38.426207
UZS 12209.427697
VES 421.34985
VND 26217.5
VUV 118.829543
WST 2.715908
XAF 565.789894
XAG 0.011897
XAU 0.000194
XCD 2.70255
XCG 1.802805
XDR 0.703661
XOF 565.789894
XPF 102.867099
YER 238.497835
ZAR 16.62545
ZMK 9001.201611
ZMW 19.131162
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    53.5000

    5177.2

    +1.03%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1627

    +0.09%

  • Euro STOXX 50

    -215.2000

    5771.73

    -3.73%

  • DAX

    -847.3500

    23790.65

    -3.56%

  • TecDAX

    -104.5500

    3617.31

    -2.89%

  • SDAX

    -771.4300

    17094.09

    -4.51%

  • MDAX

    -1062.1000

    29801.02

    -3.56%

Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland
Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland / Foto: © AFP

Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland

Nach tagelangem Ausharren sind erste Urlauber aus der Golfregion am Dienstag nach Hause zurückgekehrt. In Frankfurt am Main landete am Mittag ein erstes Flugzeug aus Dubai, ein weiteres startete am späten Vormittag mitteleuropäischer Zeit in Abu Dhabi. Am frühen Nachmittag hob eine weitere Maschine von Dubai nach München ab. Von Samstag bis Montag waren wegen des Iran-Kriegs in der Region fast 13.000 Flüge gestrichen worden - allein aus Deutschland sitzen dort rund 30.000 Pauschalurlauber fest, dazu kommt eine unbekannte Zahl Individualreisende.

Textgröße:

Erste Flüge starteten bereits am Montag von Dubai und Abu Dhabi. Am internationalen Flughafen von Dubai zeigte die Tafel mit den Starts und Landungen am Dienstag aber weiterhin vor allem Annullierungen. Unter den Fluggesellschaften, die Flüge anboten, waren Emirates, Aeroflot aus Russland oder die Billig-Airline FlyDubai.

In Saudi-Arabien und Oman dagegen starteten am Dienstag bereits wieder zahlreiche Flüge Richtung Europa, Amerika, Asien und Australien. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte am Montag angekündigt, Charterflüge in diese beiden Länder zu schicken, um in Nahost gestrandete deutsche Reisende auszufliegen - zuerst "vulnerable Gruppen" wie Schwangere, Kinder und Alte. Am Dienstag sagte der Minister dem Sender Welt TV, einen ersten Flug werde es am Mittwoch von Maskat in Oman geben.

Der Reisekonzern TUI wollte nach Möglichkeit noch am Dienstag damit beginnen, im Nahen Osten festsitzende deutsche Touristen nach Deutschland zu holen, wie Tui-Chef Sebastian Ebel den Sendern RTL und ntv sagten. Der erste Flug ging nach München, wie ein TUI-Sprecher mitteilte.

Ebel sagte, TUI arbeite mit den Airlines Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways zusammen. Die eigene Airline Tuifly halte ebenfalls Maschinen bereit, um "sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen". Dies müsse "auf Regierungsebene koordiniert werden", ergänzte der Unternehmenssprecher.

Von den rund 30.000 deutschen Pauschaltouristen in der Region sind Ebel zufolge etwa 10.000 TUI-Kunden - 5000 davon auf Kreuzfahrtschiffen. Die Rückholaktion werde sicherlich "einige Tage dauern", sagte Ebel. Voraussetzung sei, dass sichere Luftkorridore zur Verfügung stehen. Tatsächlich war die Lage weiterhin angespannt: Katar etwa meldete am Dienstag, es habe iranische Angriffe auf seinen Flughafen in Doha abgewehrt.

Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am Samstag wurden laut dem Flugdatenauswerter Cirium bis Montagabend 12.903 Flüge in der Golfregion annulliert. Die Zahl der Plätze betrug etwa 900.000 pro Tag - betroffen waren also weit mehr als eine Million Passagiere. Am Sonntag waren demnach quasi hundert Prozent der Flüge gestrichen worden, am Montag 93,5 Prozent.

Die Fraktionen der Grünen und Linken im Bundestag kritisierten das Vorgehen von Außenminister Wadephul. "Was wir derzeit im Nahen Osten erleben, ist eine Eskalation, die sich seit Wochen als mögliches Szenario abgezeichnet hat", sagte die Grünen-Außenexpertin Luise Amtsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Dass die Bundesregierung in dieser nun akuten Gefährdungslage dennoch unvorbereitet ist und überfordert wirkt, ist erschütternd."

Der Schutz der eigenen Bürgerinnen und Bürger gehöre zu den Pflichten einer Bundesregierung, ergänzte Amtsberg. "Erst an Tag drei nach Ausbruch des Krieges anzukündigen, einzelne vulnerable Personengruppen aus der Region evakuieren zu wollen, reicht nicht aus." Die außenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Cansu Özdemir, kritisierte in den Funke-Zeitungen die Krisenkommunikation der Bundesregierung als mangelhaft.

V.Fan--ThChM