The China Mail - Trotz solider Exporte: Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab

USD -
AED 3.672498
AFN 65.999685
ALL 81.950366
AMD 364.615903
ANG 1.790258
AOA 917.507104
ARS 1470.500697
AUD 1.431158
AWG 1.8
AZN 1.704788
BAM 1.710565
BBD 2.006691
BDT 122.821671
BGN 1.717508
BHD 0.375738
BIF 2985.511936
BMD 1
BND 1.288576
BOB 6.923833
BRL 5.0725
BSD 0.99637
BTN 95.801664
BWP 13.577348
BYN 2.862378
BYR 19600
BZD 2.00384
CAD 1.40556
CDF 2259.999578
CHF 0.808765
CLF 0.023517
CLP 925.54968
CNY 6.77075
CNH 6.767435
COP 3261.35
CRC 453.831857
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.43649
CZK 21.17955
DJF 177.422106
DKK 6.53358
DOP 58.344813
DZD 133.089012
EGP 50.715901
ERN 15
ETB 160.815936
EUR 0.87404
FJD 2.22525
FKP 0.747301
GBP 0.745445
GEL 2.619964
GGP 0.747301
GHS 11.458283
GIP 0.747301
GMD 73.500769
GNF 8738.280157
GTQ 7.601048
GYD 208.419883
HKD 7.837385
HNL 26.682118
HRK 6.583398
HTG 130.218605
HUF 313.000189
IDR 18070
ILS 2.99415
IMP 0.747301
INR 96.167498
IQD 1305.18251
IRR 1375125.000223
ISK 125.350063
JEP 0.747301
JMD 158.026851
JOD 0.709016
JPY 162.182496
KES 129.349846
KGS 87.449801
KHR 4043.25752
KMF 430.999951
KPW 900.000068
KRW 1487.664998
KWD 0.30962
KYD 0.830269
KZT 467.33108
LAK 22489.756115
LBP 89220.253895
LKR 334.89023
LRD 180.843341
LSL 16.427475
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.397726
MAD 9.305515
MDL 17.570067
MGA 4268.940636
MKD 53.874893
MMK 2099.937768
MNT 3585.974961
MOP 8.043188
MRU 39.804084
MUR 47.120209
MVR 15.449962
MWK 1727.604679
MXN 17.409101
MYR 4.070982
MZN 63.901438
NAD 16.427475
NGN 1379.330541
NIO 36.664028
NOK 9.688702
NPR 153.274298
NZD 1.71817
OMR 0.384508
PAB 0.996357
PEN 3.411247
PGK 4.385282
PHP 61.6425
PKR 276.904078
PLN 3.778911
PYG 6042.63693
QAR 3.642398
RON 4.581801
RSD 102.614966
RUB 77.500361
RWF 1473.127214
SAR 3.762666
SBD 8.065041
SCR 13.202765
SDG 600.502491
SEK 9.64506
SGD 1.289955
SHP 0.746601
SLE 24.380041
SLL 20969.507346
SOS 569.379455
SRD 37.6245
STD 20697.981008
STN 21.427135
SVC 8.718126
SYP 110.532098
SZL 16.424183
THB 33.5255
TJS 9.196631
TMT 3.5
TND 2.953048
TOP 2.40776
TRY 47.029602
TTD 6.765993
TWD 32.179501
TZS 2637.513
UAH 44.779797
UGX 3692.609097
UYU 40.08186
UZS 12025.905988
VES 723.09425
VND 26259.5
VUV 119.718663
WST 2.760172
XAF 573.71496
XAG 0.01714
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.795665
XDR 0.713502
XOF 573.702416
XPF 104.306149
YER 237.150284
ZAR 16.341565
ZMK 9001.205703
ZMW 18.058817
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -38.2400

    18141.33

    -0.21%

  • DAX

    -163.5100

    24983.52

    -0.65%

  • MDAX

    -156.4700

    31944.44

    -0.49%

  • Euro STOXX 50

    4.9400

    6285.13

    +0.08%

  • TecDAX

    -33.0400

    3814.35

    -0.87%

  • Goldpreis

    -35.2000

    4034.5

    -0.87%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1421

    -0.04%

Trotz solider Exporte: Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab
Trotz solider Exporte: Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab / Foto: © AFP/Archiv

Trotz solider Exporte: Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab

Chinas Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal trotz solider Exportzahlen schwächer entwickelt als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach offiziellen Angaben von April bis Juni um 4,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum und damit so langsam wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Dämpfend auf die Konjunktur wirkt sich der vergleichsweise schwache Konsum im Inland aus - aber auch der Iran-Krieg schürt Unsicherheit.

Textgröße:

Wie das Statistikamt in Peking am Mittwoch ausführte, bewegte sich die Wirtschaftsleistung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im ersten Halbjahr "in einem angemessenen Rahmen", es gebe jedoch "zahlreiche instabile und unsichere externe Faktoren, und der inländische Gegensatz zwischen einem starken Angebot und einer schwachen Nachfrage tritt deutlich hervor". Angesichts dessen müsse die Grundlage für eine wirtschaftliche Erholung "noch gefestigt werden", erklärte die Behörde.

Das Plus im zweiten Quartal von 4,3 Prozent ist das niedrigste seit dem letzten Quartal 2022 und liegt unter dem Wert von 4,5 Prozent, den von AFP befragte Analysten im Vorfeld erwartet hatten - und auch unter dem Plus von fünf Prozent, das im ersten Quartal verzeichnet worden war. Als Jahreswachstumsziel strebt die Führung in Peking einen Korridor zwischen 4,5 und 5,0 Prozent an.

Tragende Säule für Chinas Konjunktur ist dabei der Export, der - gestützt vom weltweiten Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und steigenden Absatzzahlen der chinesischen Autobauer - im Juni um satte 27 Prozent zum Vorjahresmonat zugelegt und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen hatte. Aufwärts ging es nach Angaben des Statistikamtes zuletzt auch bei der Industrieproduktion: Sie stieg im vergangenen Monat um 5,3 Prozent, während die Einzelhandelsumsätze um 1,0 Prozent wuchsen. Damit wurden in beiden Bereichen die Prognosen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg übertroffen.

Düsterer sieht es jedoch bei den Investitionen in Sachanlagen aus - sie sanken im ersten Halbjahr im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent. Expertin Yue Su von der Economist Intelligence Unit wies zudem darauf hin, dass die durch niedrige Einkommenserwartungen gedämpfte Binnennachfrage Chinas "schwächstes Glied" bleibe.

Es werde außerdem "einige Zeit dauern", bis sich industrielle Lieferketten und die Energienachfrage, die durch den Krieg im Nahen Osten durcheinandergebracht worden seien, "wieder normalisieren", sagte sie zu AFP. Auch bleibe das Wachstum der Einkommen chinesischer Haushalte weiterhin hinter dem des BIP zurück, was das Verbrauchervertrauen belaste. Möglich sei daher, dass die chinesische Führung in der zweiten Jahreshälfte stärkere Akzente setzen werde, um den Konsum anzukurbeln.

Analyst Zhang Zhiwei hält es indes für unwahrscheinlich, dass Peking die politische Ausrichtung in den kommenden Monaten aufgrund der jüngsten Zahlen ändern werde. "Wir dürfen nicht vergessen, dass das BIP-Wachstum im ersten Quartal mit fünf Prozent stark ausfiel", erklärte er. Dies bedeute, dass die Regierung weiterhin auf Kurs sei, ihr Jahreswachstumsziel erreichen zu können. "Der Exportboom übertrifft weiterhin die Erwartungen und wird wahrscheinlich kurzfristig stark bleiben", fügte er hinzu.

Julian Evans-Pritchard von Capital Economics hatte mit Blick auf die bereits am Dienstag veröffentlichten Exportzahlen allerdings darauf hingewiesen, dass diese vor allem die Knappheit bei Speicherchips wegen des KI-Booms widerspiegelten. Das Volumen der Halbleiterexporte sei im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar gesunken.

H.Au--ThChM