The China Mail - FDP betont grundsätzliches Festhalten am Atomausstieg

USD -
AED 3.672503
AFN 65.00001
ALL 81.36566
AMD 362.709538
ANG 1.789785
AOA 917.000256
ARS 1517.7406
AUD 1.433188
AWG 1.80125
AZN 1.702645
BAM 1.742959
BBD 2.020315
BDT 123.418723
BGN 1.747831
BHD 0.379459
BIF 3002.927534
BMD 1
BND 1.283481
BOB 11.713386
BRL 5.064603
BSD 1.003302
BTN 95.202922
BWP 13.745717
BYN 3.020715
BYR 19600
BZD 2.017463
CAD 1.409335
CDF 2313.499023
CHF 0.824595
CLF 0.024927
CLP 981.040404
CNY 6.691199
CNH 6.680975
COP 3177.68
CRC 455.926781
CUC 1
CUP 24.079528
CVE 98.265767
CZK 21.708203
DJF 178.625206
DKK 6.66705
DOP 61.544768
DZD 134.425006
EGP 53.757008
ERN 15
ETB 163.883398
EUR 0.89191
FJD 2.25945
FKP 0.750648
GBP 0.750245
GEL 2.589846
GGP 0.750648
GHS 11.71632
GIP 0.750648
GMD 73.496653
GNF 8826.268486
GTQ 7.665915
GYD 209.90812
HKD 7.84845
HNL 26.93408
HRK 6.719099
HTG 131.382308
HUF 323.829989
IDR 18042.95
ILS 3.108645
IMP 0.750648
INR 94.935296
IQD 1520.97388
IRR 1795877.502396
ISK 121.489899
JEP 0.750648
JMD 159.487387
JOD 0.708988
JPY 158.178501
KES 129.889755
KGS 87.449963
KHR 4078.049737
KMF 439.999731
KPW 899.999961
KRW 1329.559722
KWD 0.31075
KYD 0.836103
KZT 454.019659
LAK 22570.499399
LBP 89827.237493
LKR 332.222569
LRD 171.025081
LSL 16.488796
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.441841
MAD 9.747134
MDL 17.995278
MGA 4515.660439
MKD 54.936437
MMK 2099.513869
MNT 3596.411813
MOP 8.111059
MRU 40.109613
MUR 47.250307
MVR 15.459687
MWK 1739.781391
MXN 18.53484
MYR 4.082103
MZN 63.906766
NAD 16.492249
NGN 1333.509858
NIO 36.921678
NOK 9.418545
NPR 152.359649
NZD 1.766395
OMR 0.384506
PAB 1.003297
PEN 3.451072
PGK 4.555642
PHP 63.054005
PKR 277.7452
PLN 3.896825
PYG 5729.050653
QAR 3.667377
RON 4.749703
RSD 104.735063
RUB 83.049268
RWF 1480.890655
SAR 3.763651
SBD 8.064647
SCR 13.908971
SDG 601.498187
SEK 9.913885
SGD 1.279798
SHP 0.754745
SLE 24.679852
SLL 20969.504398
SOS 573.391736
SRD 37.7945
STD 20697.981008
STN 21.833575
SVC 8.778997
SYP 13001.999685
SZL 16.486126
THB 33.602229
TJS 9.245529
TMT 3.51
TND 2.993111
TOP 2.40776
TRY 49.548903
TTD 6.811245
TWD 32.485499
TZS 2642.433001
UAH 45.003141
UGX 4143.978754
UYU 40.388197
UZS 12095.178683
VES 878.910602
VND 25898
VUV 118.97233
WST 2.787823
XAF 585.054811
XAG 0.017383
XAU 0.000239686011
XCD 2.70255
XCG 1.808201
XDR 0.707052
XOF 585.054811
XPF 106.282862
YER 236.150207
ZAR 16.47424
ZMK 9001.20435
ZMW 20.081971
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.092394
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

FDP betont grundsätzliches Festhalten am Atomausstieg
FDP betont grundsätzliches Festhalten am Atomausstieg / Foto: © AFP/Archiv

FDP betont grundsätzliches Festhalten am Atomausstieg

Im Koalitionsstreit um den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken betont FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai das grundsätzliche Festhalten seiner Partei am Atomausstieg. "Niemand will bei der Kernenergie einen Wiedereinstieg", sagte er am Mittwoch. Jedoch müssten die Kraftwerke länger laufen als bisher geplant. Grünen-Chef Omid Nouripour schloss allerdings den Kauf neuer Brennstäbe aus, die für längere Laufzeiten nötig wären.

Textgröße:

Die Kernenergie sei nur "eine Brücke", sagte Djir-Sarai im ARD-"Morgenmagazin". Die Zukunft gehöre den erneuerbaren Energien, unterstrich der FDP-Politiker. Dies sei auch im Koalitionsvertrag mit der SPD und den Grünen so festgehalten. Dort heißt es: "Am deutschen Atomausstieg halten wir fest."

Djir-Sarai verwies allerdings darauf, dass sich die Lage seit Abschluss des Koalitionsvertrags geändert habe. Er bekräftigte die Forderung der FDP nach einer "temporären Laufzeitverlängerung" für die drei noch laufenden deutschen Atomkraftwerke bis 2024. Dies sei notwendig, um die aktuelle Energiekrise in Deutschland und der EU bewältigen zu können.

Sowohl die SPD als auch die Grünen sind gegen eine Laufzeitverlängerung. "Wir setzen niemanden unter Druck", sagte Djir-Sarai an die Koalitionspartner gerichtet. Gerade in dieser schwierigen Situation müsse es jedoch heißen, "erst das Land und dann die Partei".

Grünen-Chef Nouripour erteilte dem Ansinnen der FDP erneut eine Absage. "Wir werden sicher keine neuen Brennstäbe und damit neuen Atommüll bestellen", sagte er der "taz" vom Mittwoch. Zugleich griff er die Liberalen wegen des erneut verschobenen Kabinettsbeschlusses zur geplanten Akw-Reserve an: "Ich bin irritiert darüber, dass Absprachen über ein so wichtiges Thema wie die Netzstabilität in Süddeutschland nach Wahlergebnissen nicht mehr gelten sollen. Das ist kein Spiel."

Nouripour bezog sich dabei auf das Vorhaben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), die Nutzung der Atomkraftwerke Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg als Reserve bis maximal Mitte April 2023 zu ermöglichen. Die dazu nötigen Gesetzesänderungen sollten eigentlich bereits im Kabinett beschlossen sein. Zwei Termine - zuletzt am Montag nach der Niedersachsen-Wahl - wurden aber bereits gerissen, offenbar wegen Widerstands der FDP.

Habeck hatte am Dienstag zur Eile gemahnt. "Wenn man will, dass die Atomkraftwerke nach dem 31. Dezember noch Strom produzieren können, muss man jetzt den Weg dafür frei machen", sagte er dem "Spiegel". Nach geltender Rechtslage gehen zum Jahreswechsel alle drei noch laufenden Akw - das dritte ist Emsland in Niedersachsen - vom Netz.

Die Unionsfraktion bezweifelt, dass sich die deutschen Atomkraftwerke problemlos länger betrieben ließen, selbst wenn sich die FDP mit ihrer Forderung durchsetzen würde. "Wenn man bedenkt, dass die Beschaffung von Brennstäben etwa sechs bis acht Monate in Anspruch nehmen dürfte, dann ist klar, dass im Grunde genommen die Zeit dazu schon zu kurz ist", sagte Fraktionsvize Thorsten Frei (CDU) in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart".

Es sei "Fakt", dass Deutschland "sowohl aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen im Grunde genommen einen Weiterbetrieb bis ins Jahr 2024" brauche, urteilte Frei. "Deswegen liegt die FDP da vollkommen richtig". Die nötigen Brennstäbe hätten allerdings "längst" bestellt werden müssen, damit die Kraftwerke ohne Unterbrechung bis 2024 laufen könnten.

W.Cheng--ThChM