The China Mail - Hantavirus: WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache

USD -
AED 3.672984
AFN 63.999698
ALL 80.977186
AMD 362.830125
ANG 1.790365
AOA 917.99975
ARS 1522.824962
AUD 1.439232
AWG 1.8025
AZN 1.700271
BAM 1.722428
BBD 2.015086
BDT 123.012972
BGN 1.683441
BHD 0.377003
BIF 2995
BMD 1
BND 1.277405
BOB 12.040458
BRL 5.1702
BSD 1.000454
BTN 95.892522
BWP 14.09417
BYN 3.010995
BYR 19600
BZD 2.012171
CAD 1.422375
CDF 2309.999922
CHF 0.83543
CLF 0.024662
CLP 973.780211
CNY 6.70475
CNH 6.709205
COP 3319.17
CRC 456.985341
CUC 1
CUP 24.01166
CVE 97.750209
CZK 21.552505
DJF 177.720292
DKK 6.594725
DOP 59.48895
DZD 133.867992
EGP 51.941799
ERN 15
ETB 163.421342
EUR 0.882129
FJD 2.24725
FKP 0.756991
GBP 0.75395
GEL 2.605011
GGP 0.756991
GHS 11.743978
GIP 0.756991
GMD 73.501138
GNF 8798.844552
GTQ 7.643396
GYD 209.328131
HKD 7.84715
HNL 26.859007
HRK 6.646198
HTG 130.939066
HUF 323.268496
IDR 17933
ILS 3.07365
IMP 0.756991
INR 95.98395
IQD 1310.606294
IRR 1693792.497294
ISK 120.849935
JEP 0.756991
JMD 158.336929
JOD 0.70903
JPY 157.34008
KES 129.6597
KGS 87.448702
KHR 4057.22564
KMF 434.999712
KPW 900.000318
KRW 1355.549791
KWD 0.30888
KYD 0.833726
KZT 440.074329
LAK 22455.503791
LBP 89592.031739
LKR 330.60617
LRD 171.583824
LSL 16.385613
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399
MAD 9.713019
MDL 17.763022
MGA 4394.578552
MKD 54.223526
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.086624
MRU 40.069045
MUR 47.690165
MVR 15.449751
MWK 1734.754084
MXN 18.069545
MYR 4.080597
MZN 63.909822
NAD 16.385685
NGN 1327.250239
NIO 36.821108
NOK 9.61761
NPR 153.428035
NZD 1.77502
OMR 0.384501
PAB 1.000449
PEN 3.44424
PGK 4.528402
PHP 62.7685
PKR 277.158584
PLN 3.84925
PYG 5852.979771
QAR 3.647324
RON 4.651102
RSD 103.696974
RUB 83.375398
RWF 1477.228194
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.837787
SDG 601.499865
SEK 10.00663
SGD 1.277635
SHP 0.755829
SLE 24.650049
SLL 20969.491881
SOS 571.727998
SRD 37.621498
STD 20697.981008
STN 21.576683
SVC 8.75393
SYP 13002.000254
SZL 16.377071
THB 33.6035
TJS 9.214436
TMT 3.51
TND 2.978697
TOP 2.40776
TRY 49.015799
TTD 6.787408
TWD 31.877403
TZS 2640.002997
UAH 44.690709
UGX 3921.672237
UYU 40.308767
UZS 11835.41907
VES 857.98905
VND 25962
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 578.638992
XAG 0.016618
XAU 0.000240947889
XCD 2.70255
XCG 1.803098
XDR 0.707052
XOF 578.638992
XPF 105.029547
YER 236.39594
ZAR 16.42399
ZMK 9001.19938
ZMW 19.559579
ZWL 321.999592
SSP 5712.591899
MXV 2.045433
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Hantavirus: WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache

Hantavirus: WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Evakuierung der noch rund 150 Menschen an Bord zur Chefsache. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus traf am Samstag in Spanien ein, um eine sichere Evakuierung zu beaufsichtigen. Laut WHO wurde mittlerweile in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Andes-Virusstamm bestätigt. Zu den drei Todesopfern zählt eine Deutsche.

Textgröße:

"Ich bin in Spanien eingetroffen, wo ich mich mit hochrangigen Regierungsvertretern an einer Mission nach Teneriffa beteiligen werde, um die sichere Ausschiffung der Passagiere, Besatzungsmitglieder und Gesundheitsexperten des Kreuzfahrtschiffs 'MV Hondius' zu beaufsichtigen", erklärte Tedros am Samstag im Onlinedienst X. Gegen 17.00 Uhr will der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez den WHO-Chef in seinem Amtssitz in Madrid empfangen.

Nach Angaben aus spanischen Regierungskreisen will Tedros danach mit Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Gesundheitsministerin Mónica García Gómez zu einer Kommandozentrale auf den Kanaren reisen, um die Koordination zwischen den beteiligten Regierungen und die "Anwendung der geplanten Überwachungs- und Maßnahmenprotokolle" sicherzustellen.

Das niederländische Schiff soll laut der spanischen Gesundheitsministerin García Gómez am frühen Sonntagmorgen in Teneriffa ankommen. Auf Drängen der örtlichen Behörden soll die "Hondius" aus Sicherheitsgründen aber nicht in den kleinen Industriehafen Granadilla de Abona einlaufen, sondern vor der Kanareninsel ankern. Der Großteil der rund 150 Menschen an Bord soll von dort auf einem kleineren Schiff an Land gebracht und dann in Bussen zum Flughafen Teneriffa-Süd gefahren und in ihre Heimatländer geflogen werden.

Der spanische Innenminister Grande-Marlaska sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz, es seien bereits Heimflüge nach Deutschland, in die Niederlande, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland und die USA geplant. Für Schiffsinsassen, die nicht aus der EU stammen und deren Länder keine Heimflüge organisieren könnten, bereite Spanien in Abstimmung einen "Plan" für ihre Heimreise vor.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin befindet sich "eine mittlere einstellige Zahl" deutscher Staatsbürger an Bord. Laut einer früheren Liste der "Hondius"-Reederei Oceanwide Expeditions sind es sechs lebende Deutsche sowie die Leiche des deutschen Todesopfers.

Gesundheitsministerin García Gómez sagte, dass sowohl das Gepäck als auch die Leiche des deutschen Todesopfers an Bord blieben. Das Schiff fahre dann mit einem Teil der Besatzung in die Niederlande weiter.

Hafenarbeiter in Granadilla de Abona demonstrierten am Freitag gegen die geplante Ankunft des Kreuzfahrtschiffs. Auch Einwohner des Hafenortes, die die Nachrichtenagentur AFP in den vergangenen Tagen befragte, äußerten "Besorgnis" über die bevorstehende Ankunft der "Hondius".

Am Freitag hatte die WHO mitgeteilt, dass bis dahin insgesamt acht Hantavirus-Fälle gemeldet worden seien, darunter drei Todesfälle. "Sechs Fälle wurden im Labor als Hantavirus-Infektionen bestätigt", hieß es weiter.

Alle sechs Infektionen sind den Angaben zufolge auf den in Südamerika verbreiteten Andes-Virusstamm zurückzuführen, dem einzigen Hantavirus-Stamm, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Der Erreger kann schwere Atemwegserkrankungen verursachen. In den zwei weiteren Verdachtsfällen sei eine Infektion "wahrscheinlich", hieß es. Auf dem Kreuzfahrtschiff selbst gibt es laut WHO keine weiteren Verdachtsfälle.

Nach Angaben der WHO befinden sich derzeit vier Menschen im Krankenhaus, "einer auf der Intensivstation in Johannesburg in Südafrika, zwei in verschiedenen Krankenhäusern in den Niederlanden und ein weiterer in Zürich in der Schweiz", hieß es.

Eine ins Universitätsklinikum Düsseldorf eingelieferte Frau sei negativ auf das Virus getestet worden und zähle "daher nicht mehr als Fall". Sie werde aber weiterhin beobachtet. Die Düsseldorfer Uniklinik hatte dazu am Freitag erklärt, dies sei notwendig, da "die Inkubationszeit des Erregers aber sehr variabel ist und das Auftreten von Symptomen daher mehrere Wochen" dauern könne.

Die WHO stufte das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein. Sie werde "die epidemiologische Lage weiterhin beobachten und die Risikoeinschätzung laufend aktualisieren", hieß es in der Erklärung. "Das Risiko für die Passagiere und Besatzung auf dem Schiff wird als mäßig eingestuft", hieß es weiter.

O.Tse--ThChM