The China Mail - Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

USD -
AED 3.672501
AFN 64.999687
ALL 81.224987
AMD 363.78709
ANG 1.790365
AOA 917.999745
ARS 1524.905897
AUD 1.434535
AWG 1.8
AZN 1.696475
BAM 1.724805
BBD 2.015945
BDT 123.059285
BGN 1.683441
BHD 0.377275
BIF 2999.201894
BMD 1
BND 1.278733
BOB 12.066054
BRL 5.202298
BSD 1.000873
BTN 96.019508
BWP 13.66687
BYN 3.021227
BYR 19600
BZD 2.013035
CAD 1.418095
CDF 2310.000173
CHF 0.83315
CLF 0.024655
CLP 973.510297
CNY 6.70335
CNH 6.70749
COP 3335.5
CRC 456.028644
CUC 1
CUP 24.021307
CVE 97.549832
CZK 21.5166
DJF 178.23284
DKK 6.584245
DOP 59.51919
DZD 133.780307
EGP 51.969037
ERN 15
ETB 160.950057
EUR 0.88077
FJD 2.24225
FKP 0.756991
GBP 0.753585
GEL 2.604973
GGP 0.756991
GHS 11.665675
GIP 0.756991
GMD 73.566982
GNF 8754.999889
GTQ 7.641734
GYD 209.423022
HKD 7.84605
HNL 26.875022
HRK 6.634403
HTG 130.986922
HUF 322.71695
IDR 17896
ILS 3.064495
IMP 0.756991
INR 95.850502
IQD 1310
IRR 1693792.497048
ISK 120.489872
JEP 0.756991
JMD 158.451729
JOD 0.709027
JPY 157.030503
KES 129.749656
KGS 87.448298
KHR 4054.999653
KMF 435.000529
KPW 900.000318
KRW 1353.564957
KWD 0.30878
KYD 0.834094
KZT 439.39414
LAK 22439.999501
LBP 89550.000434
LKR 331.304954
LRD 171.449871
LSL 16.39751
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409303
MAD 9.693763
MDL 17.76106
MGA 4399.999971
MKD 54.302533
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.089002
MRU 40.075038
MUR 47.760113
MVR 15.449816
MWK 1736.99968
MXN 18.07729
MYR 4.078802
MZN 63.910313
NAD 16.397293
NGN 1327.469896
NIO 36.66498
NOK 9.602895
NPR 153.629004
NZD 1.770425
OMR 0.384496
PAB 1.00086
PEN 3.442499
PGK 4.443989
PHP 62.664506
PKR 276.584438
PLN 3.847985
PYG 5879.655352
QAR 3.642987
RON 4.649101
RSD 103.484984
RUB 84.051135
RWF 1476
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.918711
SDG 601.504675
SEK 9.986635
SGD 1.27675
SHP 0.755829
SLE 24.650051
SLL 20969.491881
SOS 571.447903
SRD 37.753014
STD 20697.981008
STN 21.725
SVC 8.758075
SYP 13002.000254
SZL 16.389779
THB 33.564497
TJS 9.213253
TMT 3.51
TND 2.981502
TOP 2.40776
TRY 49.0162
TTD 6.78978
TWD 31.872701
TZS 2652.498008
UAH 44.894921
UGX 3923.539917
UYU 40.126641
UZS 11834.999859
VES 857.98905
VND 25967.5
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 577.747352
XAG 0.016366
XAU 0.000238538807
XCD 2.70255
XCG 1.803823
XDR 0.707052
XOF 577.747352
XPF 105.62501
YER 236.406916
ZAR 16.39123
ZMK 9001.211096
ZMW 19.592384
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.046309
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf
Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf / Foto: © POOL/AFP

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

Papst Leo XIV. hat bei seiner Spanien-Reise inmitten des neu entflammten Iran-Kriegs ein Ende kriegerischer Konflikte und mehr Flüchtlingshilfe gefordert. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem Parlament in Madrid. Bei einem anschließenden Treffen mit spanischen Bischöfen bezeichnete er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "Plage".

Textgröße:

Leo XIV. sprach am dritten Tag seines einwöchigen Spanien-Besuchs als erster Papst der Geschichte vor dem spanischen Parlament. Vor den im Abgeordnetenhaus versammelten Abgeordneten und Senatoren forderte er, Staaten müssten Differenzen auf "friedlichen Wegen" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".

Frieden sei ein "wahrhaftes moralisches Gebot", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter. "Jeder Krieg stellt letztlich eine schmerzhafte Niederlage der Fähigkeit zu Verhandeln und des gemeinsamen Gewissens der Menschheit dar." Der Papst zeigte sich auch besorgt über die Aufrüstung in vielen Regionen einschließlich Europa. Echte Sicherheit könne nur durch Gerechtigkeit, "geduldigen Dialog" und eine Achtung des Völkerrechts entstehen.

Leo XIV. hat sich immer wieder für eine friedliche Beilegung von Konflikten stark gemacht. Für seine Kritik am Iran-Krieg wurde der in Chicago geborene Papst wiederholt von US-Präsident Donald Trump attackiert.

In seiner Rede vor dem spanischen Parlament ging der Papst am Montag auch auf ein weiteres Thema ein, bei dem er mit Trump über Kreuz liegt: Er forderte internationale Anstrengungen zur Unterstützung von Flüchtlingen und sprach vom "tragischen Migrationsdrama".

"Keine Nation kann eine Herausforderung dieser Größenordnung alleine bewältigen", sagte der Pontifex. "Deswegen ist eine koordinierte, solidarische und wirksame Antwort notwendig." Für Flüchtlinge müssten "Schutz, Aufnahme und echte Integrationsmöglichkeiten" geschaffen werden.

Das Thema Flüchtlinge und Migration ist in Spanien - wie in vielen anderen Ländern auch - umstritten. Die Linksregierung von Regierungschef Pedro Sánchez macht sich für eine Unterstützung von Migranten stark, die konservative Opposition fordert einen strikteren Kurs. Die radikal rechte Partei Vox spricht gar von einer "Invasion".

Leo XIV. wird am Donnerstag und Freitag auf der letzten Etappe seiner Spanien-Reise die Kanarischen Inseln besuchen. Die Inselgruppe im Atlantik ist ein Anziehungspunkt für Flüchtlinge aus Afrika. Bei der gefährlichen Überfahrt gibt es immer wieder viele Todesopfer. Allein für das vergangene Jahr meldete die Internationale Organisation für Migration auf dieser Flüchtlingsroute mehr als 1170 Tote oder Vermisste.

Der Papst will auf den Kanaren Flüchtlinge treffen. Begleitet wird er dabei von Regierungschef Sánchez, den er bereits am Montagmorgen in der diplomatischen Vertretung des Vatikan in Madrid traf.

In seiner Rede vor dem Parlament bekräftigte der Papst auch seine Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen und Sterbehilfe. Jedes Leben müsse geschützt werden, und zwar "von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende", sagte er. Die Linksregierung hatte 2021 die Sterbehilfe legalisiert. Sie will zudem das bereits seit Jahrzehnten geltende Recht auf Abtreibungen in der Verfassung verankern.

Nach seinem Auftritt im Parlament traf Leo XIV. spanische Bischöfe - und kam dabei auch auf die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu sprechen. Es handle sich um eine "Plage", auf welche die Kirche mit "Zuhören, Wahrheit, Gerechtigkeit und Entschädigung" reagieren müsse.

Für den Nachmittag war ein Treffen des Papstes mit Missbrauchsopfern geplant. Allerdings beklagten mehrere wichtige Opfervereinigungen, keine Einladung erhalten zu haben.

Im März hatten die Regierung und die Kirche in Spanien nach jahrelangen Verhandlungen ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen. Ein Untersuchungsbericht hat die Zahl der Opfer seit dem Jahr 1940 mit mehr als 200.000 angegeben.

Spanien ist eine historische Bastion des Katholizismus in Europa, auch wenn die Zahl der Katholiken in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft ist. Am Dienstag wird der Papst nach Barcelona reisen. Dort wird er am Mittwoch in der weltberühmten Basilika Sagrada Família eine Messe feiern. Außerdem wird der Papst den kürzlich vollendeten 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm weihen, der die Sagrada Família zur höchsten Kirche der Welt macht.

Q.Yam--ThChM