The China Mail - Weitere Ausländer können den Gazastreifen verlassen - Israel setzt Angriffe fort

USD -
AED 3.6725
AFN 65.494926
ALL 80.679645
AMD 366.288928
ANG 1.790245
AOA 917.000305
ARS 1492.537002
AUD 1.418188
AWG 1.8
AZN 1.698444
BAM 1.696374
BBD 2.01504
BDT 123.207827
BGN 1.697507
BHD 0.377301
BIF 2991.001149
BMD 1
BND 1.280135
BOB 11.800369
BRL 5.1966
BSD 1.000494
BTN 95.325328
BWP 13.468235
BYN 2.988078
BYR 19600
BZD 2.012178
CAD 1.394825
CDF 2274.99961
CHF 0.813895
CLF 0.023232
CLP 914.349805
CNY 6.74385
CNH 6.745085
COP 3148.57
CRC 454.496173
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.636864
CZK 21.031971
DJF 178.163462
DKK 6.487855
DOP 58.416636
DZD 132.893258
EGP 50.216102
ERN 15
ETB 161.833944
EUR 0.86782
FJD 2.214894
FKP 0.740048
GBP 0.741345
GEL 2.610349
GGP 0.740048
GHS 11.455112
GIP 0.740048
GMD 73.999534
GNF 8788.949845
GTQ 7.633694
GYD 209.352652
HKD 7.846805
HNL 26.817009
HRK 6.539301
HTG 130.869412
HUF 316.202001
IDR 17877.15
ILS 2.979102
IMP 0.740048
INR 95.404501
IQD 1310.654981
IRR 1374625.000108
ISK 123.220341
JEP 0.740048
JMD 158.387073
JOD 0.708992
JPY 159.441503
KES 129.259499
KGS 87.449986
KHR 4051.504677
KMF 427.999534
KPW 900.000031
KRW 1415.905008
KWD 0.30919
KYD 0.833785
KZT 465.845863
LAK 22573.692359
LBP 89594.462731
LKR 334.433424
LRD 181.588728
LSL 16.166066
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.381133
MAD 9.293065
MDL 17.343863
MGA 4305.533269
MKD 53.364038
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.086666
MRU 39.989592
MUR 47.330354
MVR 15.460516
MWK 1734.876641
MXN 17.05955
MYR 4.088302
MZN 63.903078
NAD 16.165786
NGN 1362.669675
NIO 36.819394
NOK 9.501405
NPR 152.519028
NZD 1.71293
OMR 0.384503
PAB 1.000494
PEN 3.381269
PGK 4.425266
PHP 61.282024
PKR 277.903301
PLN 3.737398
PYG 5970.006852
QAR 3.647624
RON 4.543799
RSD 101.787001
RUB 82.901076
RWF 1473.717079
SAR 3.768513
SBD 8.064941
SCR 13.788169
SDG 600.443843
SEK 9.58211
SGD 1.28038
SHP 0.740866
SLE 24.549758
SLL 20969.497012
SOS 571.758165
SRD 37.670382
STD 20697.981008
STN 21.250298
SVC 8.75418
SYP 13001.999878
SZL 16.149806
THB 33.101982
TJS 9.254468
TMT 3.5
TND 2.937771
TOP 2.40776
TRY 47.772984
TTD 6.785291
TWD 32.170275
TZS 2649.998064
UAH 44.704688
UGX 3711.397434
UYU 40.271134
UZS 11963.328534
VES 765.412855
VND 26044
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.945344
XAG 0.015292
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.803137
XDR 0.707585
XOF 568.947811
XPF 103.439901
YER 237.150271
ZAR 16.147015
ZMK 9001.248038
ZMW 18.829417
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -23.3000

    4444.2

    -0.52%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1529

    +0.02%

  • SDAX

    -68.4600

    18502.64

    -0.37%

  • DAX

    -60.3300

    26331.07

    -0.23%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • MDAX

    110.2700

    32335.17

    +0.34%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

Weitere Ausländer können den Gazastreifen verlassen - Israel setzt Angriffe fort
Weitere Ausländer können den Gazastreifen verlassen - Israel setzt Angriffe fort / Foto: © AFP

Weitere Ausländer können den Gazastreifen verlassen - Israel setzt Angriffe fort

Am zweiten Tag in Folge haben Ausländer den Gazastreifen in Richtung Ägypten verlassen können, während Israel das abgeriegelte Palästinensergebiet weiter bombardierte. In zwei Bussen seien zunächst "hundert Reisende mit ausländischer Staatsangehörigkeit" über den Grenzübergang nach Ägypten gelangt, sagte der palästinensische Grenzsprecher Wael Abu Mohsen am Donnerstag. Bis Ende des Tages sollten ägyptischen Angaben zufolge bis zu 400 Menschen mit ausländischem Pass sowie 60 Verletzte die Grenze passieren.

Textgröße:

Auf der Liste der Ausreisenden standen hunderte US-Bürger sowie 50 Belgier und Menschen aus verschiedenen europäischen, arabischen, asiatischen und afrikanischen Ländern. Bei einem Treffen mit ausländischen Diplomaten kündigte der stellvertretende ägyptische Außenminister Ismail Chairat an, sein Land werde bei der Evakuierung helfen und insgesamt 7000 Ausländer mit mehr als 60 Staatsbürgerschaften aus den umkämpften Küstenstreifen herausholen. Weitere Details oder einen Zeitplan nannte er nicht.

Am Mittwoch war der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas für Ausreisende und Verletzte geöffnet worden. 361 Ausländer und 46 Verletzte konnten laut den ägyptischen Behörden das umkämpfte Gebiet verlassen, darunter mehrere Deutsche. Zuvor durften nur Hilfskonvois die einzige nicht von Israel kontrollierte Grenze zum Gazastreifen passieren.

Unterdessen setzte Israel seine Angriffe auf den Gazastreifen aus der Luft und am Boden fort. Dabei wurden Angaben des israelischen Militärs zufolge "dutzende" feindliche Kämpfer getötet. Die Soldaten seien weiter in die Region von Gaza-Stadt vorgedrungen und hätten sich dort "direkte Gefechte mit Hamas-Terroristen" geliefert, sagte Armeesprecher Daniel Hagari. Die Soldaten hätten "die Terroristen mit Hilfe von Artilleriefeuer und Panzern" bekämpft, auch ein Hubschrauber und ein Marineboot seien im Einsatz gewesen.

Bei wiederholten israelischen Angriffen auf das Flüchtlingslager Dschabalia im Norden von Gaza-Stadt wurden nach nicht zu überprüfenden Angaben der Hamas innerhalb von zwei Tagen 195 Menschen getötet. Bei den Bombardierungen am Dienstag und Mittwoch seien zudem 777 Menschen verletzt worden, 120 befänden sich noch unter den Trümmern. Unter den Toten sollen sich laut der Hamas auch sieben der mutmaßlich insgesamt 242 Geiseln befinden, welche die Islamisten seit ihrem Großangriff auf Israel im Gazastreifen in ihrer Gewalt haben.

Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP nach den Angriffen des Flüchtlingslagers zeigten die große Zerstörung. Die Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten konnten aber zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.

Israel hatte den ersten Angriff auf das Flüchtlingslager mit dem darunterliegenden Tunnelsystem der Hamas begründet. Nach israelischen Angaben wurden bei den Bombardierungen der führende Hamas-Vertreter Ibrahim Biari und einer der Drahtzieher des Großangriffs sowie zahlreiche weitere Kämpfer der radikalislamischen Palästinenserorganisation getötet.

Rettungshelfern zufolge starben bei den Angriffen auf das Flüchtlingslager "ganze Familien". Die Vereinten Nationen erklärten angesichts der hohen Zahl von Opfern und dem großen Ausmaß der Zerstörung ihre "ernsthaften Bedenken, dass es sich um unverhältnismäßige Angriffe" handeln könnte. Im Kurznachrichtendienst X, vormals Twitter, schrieb das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte, es könnte sich um "Kriegsverbrechen" handeln.

Israels massive Angriffe auf den Gazastreifen sind eine Reaktion auf den Großangriff der dort herrschenden radikalislamischen Hamas am 7.Oktober, bei dem israelischen Angaben zufolge 1400 Menschen in Israel brutal getötet und mehr als 240 als Geiseln verschleppt wurden, die meisten von ihnen Zivilisten, darunter auch viele Frauen und Kinder.

Seither nahm die israelische Armee den Gazastreifen unter Dauerbeschuss und startete zudem Angriffe vom Boden aus. Mehr als eine Million Palästinenser wurden aufgefordert, sich im Süden des Küstenstreifens in Sicherheit zu bringen. Durch die israelischen Angriffe wurden nach nicht unabhängig überprüfbaren Angaben der Hamas bisher mehr als 9000 Palästinenser getötet.

Auch im von Israel besetzten Westjordanland wurden erneut Tote gemeldet. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden drei Palästinenser bei Razzien der israelischen Armee in El-Bireh und Kalkilja getötet. Zudem starb nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom ein Israeli, nachdem sein Auto nahe der Siedlung Einav von palästinensischen Angreifern beschossen worden war.

H.Au--ThChM