The China Mail - EU einigt sich auf Importverbot für Kakao und Kaffee aus Abholzungsgebieten

USD -
AED 3.672965
AFN 65.999823
ALL 81.973818
AMD 378.00985
ANG 1.79008
AOA 916.511164
ARS 1442.469496
AUD 1.434278
AWG 1.80125
AZN 1.699162
BAM 1.658807
BBD 2.01469
BDT 122.336816
BGN 1.67937
BHD 0.376973
BIF 2964.288592
BMD 1
BND 1.274003
BOB 6.911584
BRL 5.251601
BSD 1.000305
BTN 90.399817
BWP 13.243033
BYN 2.865297
BYR 19600
BZD 2.011721
CAD 1.367115
CDF 2224.999817
CHF 0.776805
CLF 0.021856
CLP 863.009886
CNY 6.94215
CNH 6.934675
COP 3676.17
CRC 495.911928
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.521
CZK 20.552402
DJF 177.719721
DKK 6.326605
DOP 63.127629
DZD 129.973054
EGP 46.981498
ERN 15
ETB 155.859732
EUR 0.84726
FJD 2.207598
FKP 0.732184
GBP 0.737655
GEL 2.689985
GGP 0.732184
GHS 10.98271
GIP 0.732184
GMD 73.502091
GNF 8779.176279
GTQ 7.672344
GYD 209.27195
HKD 7.813565
HNL 26.422344
HRK 6.385297
HTG 131.225404
HUF 321.370501
IDR 16868
ILS 3.119945
IMP 0.732184
INR 90.26125
IQD 1310.388112
IRR 42125.000158
ISK 122.679683
JEP 0.732184
JMD 156.449315
JOD 0.708986
JPY 156.790501
KES 129.04009
KGS 87.450416
KHR 4037.199913
KMF 416.999986
KPW 900.030004
KRW 1464.645025
KWD 0.30738
KYD 0.833598
KZT 493.342041
LAK 21499.694667
LBP 89579.400015
LKR 309.548446
LRD 186.059136
LSL 16.159927
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.336511
MAD 9.181029
MDL 16.999495
MGA 4425.634414
MKD 52.243296
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.049755
MRU 39.901106
MUR 46.040016
MVR 15.45987
MWK 1734.461935
MXN 17.38677
MYR 3.94699
MZN 63.759665
NAD 16.159927
NGN 1368.070025
NIO 36.809608
NOK 9.75406
NPR 144.639707
NZD 1.670341
OMR 0.384513
PAB 1.000314
PEN 3.362397
PGK 4.348453
PHP 58.765016
PKR 280.076588
PLN 3.57705
PYG 6605.373863
QAR 3.645678
RON 4.314401
RSD 99.47298
RUB 76.750352
RWF 1459.984648
SAR 3.750122
SBD 8.064647
SCR 13.712043
SDG 601.500193
SEK 9.01919
SGD 1.273205
SHP 0.750259
SLE 24.549692
SLL 20969.499267
SOS 570.633736
SRD 37.869854
STD 20697.981008
STN 20.779617
SVC 8.752036
SYP 11059.574895
SZL 16.152192
THB 31.761025
TJS 9.362532
TMT 3.505
TND 2.89846
TOP 2.40776
TRY 43.539165
TTD 6.773307
TWD 31.651501
TZS 2585.000268
UAH 43.163845
UGX 3570.701588
UYU 38.599199
UZS 12269.30384
VES 377.98435
VND 25970
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 556.374339
XAG 0.01318
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.802745
XDR 0.691101
XOF 556.348385
XPF 101.150088
YER 238.324994
ZAR 16.1985
ZMK 9001.195771
ZMW 18.580528
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • Goldpreis

    -94.8000

    4856

    -1.95%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%

  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1792

    -0.16%

EU einigt sich auf Importverbot für Kakao und Kaffee aus Abholzungsgebieten
EU einigt sich auf Importverbot für Kakao und Kaffee aus Abholzungsgebieten / Foto: © AFP/Archiv

EU einigt sich auf Importverbot für Kakao und Kaffee aus Abholzungsgebieten

Für eine Tasse Kaffee in der EU soll anderswo auf der Welt kein Regenwald zerstört werden. Das Europäische Parlament und die EU- Mitgliedstaaten verständigten sich in der Nacht zum Dienstag auf ein Importverbot für bestimmte Rohstoffe wie Kaffee und Kakako, wenn für deren Anbau Waldflächen abgeholzt wurden. Greenpeace begrüßte die Einigung.

Textgröße:

Mit der neuen Regelung soll weniger Regenwald für in Europa konsumierte Produkte zerstört werden. Kaffee und Kakao, aber auch Palmöl und Soja sollen nur in die Europäische Union importiert werden dürfen, wenn deren Erzeugung nicht auf nach Dezember 2020 abgeholzten Waldflächen erfolgte. Auch für Folgeprodukte wie Rindfleisch, Kautschuk und Holz sollen die Regeln gelten sowie für Leder, Möbel, bedrucktes Papier und Holzkohle.

Nach dieser Einigung müssen die Mitgliedstaaten und das Parlament das Gesetz noch formal billigen, bevor es in Kraft tritt. Händler haben dann 18 Monate, um die neuen Regeln umzusetzen. Kleinen Unternehmen soll mehr Zeit eingeräumt werden.

Vorgesehen ist, dass Firmen vor der Ein- oder Ausfuhr besagter Waren eine Sorgfaltserklärung an die zuständigen Behörden abgeben. Bei Verstößen könnten sie nach Angaben der Mitgliedstaaten mit Geldstrafen von "mindestens vier Prozent" ihres Jahresumsatzes in der EU belegt und vorübergehend von öffentlichen Ausschreibungen und dem Zugang zu öffentlichen Mitteln ausgeschlossen werden.

Das EU-Parlament hätte die neue Regelung für mehr Waldschutz gerne noch umfassender gestaltet. Bei den Verhandlungen hatte die Volksvertretung erfolglos gefordert, auch europäische Banken und Versicherungen in die Regeln mitaufzunehmen. Ziel war es, dass Unternehmen nur Kredite bekommen, wenn bei ihnen das Risiko gering ist, dass sie zur Abholzung von Wäldern beitragen. Nun soll die EU-Kommission in zwei Jahren prüfen, ob die neue Regelung auf Finanzinstitute in der EU ausgeweitet werden sollte.

In dem Zusammenhang forderte die Umweltorganisation Greenpeace von der EU, "in den kommenden Jahren" zu verhindern, dass Unternehmen, die durch ihre Produkte die Umwelt zerstören, "Kredite von europäischen Banken bekommen". Allgemein begrüßte die Organisation die Einigung auf die neuen Regeln zum Schutz vor Entwaldung jedoch.

Auch der WWF äußerte sich zustimmend. Nach Angaben der Umweltorganisation war die EU im Jahr 2017 für 16 Prozent der weltweiten Entwaldung für den Import von Agrar-Rohstoffen wie Palmöl und Rindfleisch verantwortlich und lag damit nach China auf Platz zwei.

Mit dem Verhandlungsergebnis "leistet die EU einen riesigen Dienst für die Regenwälder der Welt und für europäische Verbraucherinnen und Verbraucher", erklärte die SPD-Europaabgeordnete Delara Burkhardt, die an den Verhandlungen teilgenommen hatte. Auch die Grünen-Europaabgeordnete Anna Deparnay-Grunenberg begrüßte die Einigung. "Diesen Schwung müssen wir auf die COP15 der Weltbiodiversität mitnehmen", schrieb sie auf Twitter. Im kanadischen Montreal findet ab Mittwoch die UN-Biodiversitätskonferenz COP15 statt.

Die EU-Kommission hatte im November vergangenen Jahres einen Vorschlag zu entwaldungsfreien Lieferketten vorgelegt. Im Juni hatten sich die Umweltminister der 27 EU-Länder grundsätzlich darauf verständigt, Importe und Exporte bestimmter Waren "entwaldungsfrei" zu gestalten. Das EU-Parlament sprach sich anschließend für strengere Regeln aus.

R.Yeung--ThChM