The China Mail - Studie: Zwölf Prozent der Treibhausgase stammen aus Fleisch- und Milchproduktion

USD -
AED 3.672495
AFN 65.523004
ALL 80.67799
AMD 366.015789
AOA 917.000188
ARS 1498.39452
AUD 1.417224
AWG 1.8
AZN 1.696617
BAM 1.693927
BBD 2.01578
BDT 123.66241
BHD 0.37746
BIF 2989.511247
BMD 1
BND 1.280737
BOB 11.909804
BRL 5.107995
BSD 1.000788
BTN 95.326229
BWP 13.483
BYN 2.975429
BYR 19600
BZD 2.012836
CAD 1.393145
CDF 2270.502545
CHF 0.810425
CLF 0.023253
CLP 915.169949
CNY 6.747605
CNH 6.74632
COP 3135.82
CRC 454.372228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.50102
CZK 21.022042
DJF 178.218336
DKK 6.47746
DOP 58.351233
DZD 132.769228
EGP 49.953199
ERN 15
ETB 161.835245
EUR 0.86645
FJD 2.2115
FKP 0.741752
GBP 0.739985
GEL 2.609768
GGP 0.741752
GHS 11.749575
GIP 0.741752
GMD 73.479364
GNF 8789.343311
GTQ 7.636312
GYD 209.597305
HKD 7.84629
HNL 26.827536
HRK 6.528401
HTG 130.862572
HUF 316.117005
IDR 17833.45
ILS 3.0016
IMP 0.741752
INR 95.405503
IQD 1311.10909
IRR 1374725.000309
ISK 123.209953
JEP 0.741752
JMD 158.943667
JOD 0.708988
JPY 159.204499
KES 129.399815
KGS 87.450246
KHR 4057.787748
KMF 426.000121
KRW 1414.939994
KWD 0.30894
KYD 0.834059
KZT 466.596512
LAK 22602.730828
LBP 89623.502715
LKR 335.424976
LRD 180.637171
LSL 16.19373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377994
MAD 9.332883
MDL 17.394053
MGA 4286.462867
MKD 53.287083
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.087684
MRU 40.143431
MUR 47.040446
MVR 15.449994
MWK 1735.458809
MXN 17.141203
MYR 4.090899
MZN 63.905015
NAD 16.19373
NGN 1361.220258
NIO 36.827564
NOK 9.49153
NPR 152.5317
NZD 1.698295
OMR 0.384501
PAB 1.000784
PEN 3.380579
PGK 4.425005
PHP 61.115972
PKR 277.852831
PLN 3.729155
PYG 5957.092994
QAR 3.648379
RON 4.5416
RSD 101.721972
RUB 82.500043
RWF 1470.257068
SAR 3.745256
SBD 8.065696
SCR 13.839796
SDG 600.495715
SEK 9.493101
SGD 1.280315
SLE 24.600541
SOS 571.992794
SRD 37.750501
STD 20697.981008
STN 21.219929
SVC 8.757183
SZL 16.191029
THB 33.101995
TJS 9.242228
TMT 3.51
TND 2.933756
TRY 47.737299
TTD 6.788528
TWD 32.245994
TZS 2645.038029
UAH 44.895264
UGX 3727.714047
UYU 40.316993
UZS 11941.84974
VES 755.762403
VND 26137
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 568.142114
XAG 0.0154
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.803749
XDR 0.706586
XOF 568.129812
XPF 103.29163
YER 238.397564
ZAR 16.201202
ZMK 9001.200716
ZMW 18.720065
ZWL 321.999592
  • DAX

    -5.6900

    26318.19

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    9.8500

    6545.47

    +0.15%

  • TecDAX

    10.9200

    4078.34

    +0.27%

  • MDAX

    -5.4200

    32245.72

    -0.02%

  • SDAX

    -32.1100

    18508.43

    -0.17%

  • Goldpreis

    0.6000

    4420.3

    +0.01%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1537

    -0.08%

Studie: Zwölf Prozent der Treibhausgase stammen aus Fleisch- und Milchproduktion
Studie: Zwölf Prozent der Treibhausgase stammen aus Fleisch- und Milchproduktion / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Zwölf Prozent der Treibhausgase stammen aus Fleisch- und Milchproduktion

Der Hunger der Menschen auf Fleisch, Milch und Eier sorgt für einen erheblichen Teil ihrer Treibhausgasproduktion: Der weltweite Viehbestand ist einer Studie der Welternährungsorganisation (FAO) verantwortlich für zwölf Prozent des menschlichen Treibhausgasausstoßes. Die FAO rechnet damit, dass dieser Anteil wegen eines steigenden Fleischkonsums noch weiter zunehmen wird - und empfiehlt deshalb vor allem, die Produktion effizienter zu gestalten. Der Verzicht auf Fleisch habe nur begrenzte Auswirkungen.

Textgröße:

Im Jahr 2015, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie, wurden weltweit 810 Millionen Tonnen Milch produziert, 78 Millionen Tonnen Eier und 330 Millionen Tonnen Fleisch. Vor allem Rinder sorgen demnach für einen hohen Treibhausgasausstoß - der Anteil liegt laut Studie bei 62 Prozent. Die Schweinezucht ist demnach für 14 Prozent verantwortlich, Geflügel für neun Prozent, Büffel für acht, Schafe und Ziegen für sieben Prozent. Mit Blick auf das Endprodukt sorgt die Produktion von Fleisch für 67 Prozent der Treibhausgase, die von Milch für 30 Prozent und die von Eiern für drei Prozent.

Die meisten Emissionen - etwa 60 Prozent - entstehen direkt durch Blähungen und Ausscheidungen der Tiere, die restlichen rund 40 Prozent indirekt, etwa durch die Produktion von Pflanzenschutzmitteln und Dünger für Tierfutter, durch Viehtransporte sowie durch Rodungen von Urwald für Felder und Plantagen zur Produktion von Tierfutter.

Mit wirtschaftlichem Wachstum und dem Trend, dass immer mehr Menschen in Städten leben, wächst auch der Fleischkonsum, wie es in der Studie weiter heißt. Das Wachstum der Weltbevölkerung werde dazu führen, dass der Konsum von tierischem Eiweiß von 2020 bis 2050 um rund ein Fünftel (21 Prozent) zunehmen werde.

Der effektivste Weg, die bei der Viehzucht entstehenden Emissionen zu verringern, sei die Erhöhung der Produktivität entlang der Produktionskette, empfiehlt die FAO. Ein Beispiel sei eine höhere Milchleistung pro Kuh. Weitere Vorschläge sind eine verbesserte Züchtung oder Mittel zur besseren Verdauung der Tiere.

Der Fleischverzicht - vor allem in den reichen Ländern - sei auch ein Weg zur Minderung der Emissionen, heißt es in der Studie. Die Auswirkungen seien aber begrenzt, vor allem, wenn das stattdessen verzehrte Obst und Gemüse in Treibhäusern angebaut oder per Flugzeug transportiert werde.

B.Chan--ThChM