The China Mail - Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig

USD -
AED 3.673037
AFN 63.999892
ALL 80.977186
AMD 362.830155
ANG 1.790365
AOA 917.999844
ARS 1524.953906
AUD 1.439263
AWG 1.8025
AZN 1.698534
BAM 1.722428
BBD 2.015086
BDT 123.012972
BGN 1.683441
BHD 0.376952
BIF 2995
BMD 1
BND 1.277405
BOB 12.040458
BRL 5.1786
BSD 1.000454
BTN 95.892522
BWP 14.09417
BYN 3.010995
BYR 19600
BZD 2.012171
CAD 1.42275
CDF 2309.999448
CHF 0.83523
CLF 0.024658
CLP 973.639829
CNY 6.70475
CNH 6.709005
COP 3314.43
CRC 456.985341
CUC 1
CUP 24.01166
CVE 97.750022
CZK 21.56055
DJF 177.719792
DKK 6.597021
DOP 55.980195
DZD 133.838825
EGP 51.939199
ERN 15
ETB 163.421342
EUR 0.882515
FJD 2.24625
FKP 0.756991
GBP 0.75375
GEL 2.604982
GGP 0.756991
GHS 11.694587
GIP 0.756991
GMD 73.504454
GNF 8798.844552
GTQ 7.643396
GYD 209.328131
HKD 7.8476
HNL 26.859007
HRK 6.649602
HTG 130.939066
HUF 323.429923
IDR 18336.7
ILS 3.07365
IMP 0.756991
INR 95.94315
IQD 1310.606294
IRR 1693792.50032
ISK 120.899758
JEP 0.756991
JMD 158.336929
JOD 0.709015
JPY 157.383971
KES 129.739459
KGS 87.448702
KHR 4057.22564
KMF 434.999706
KPW 900.000318
KRW 1357.87998
KWD 0.308899
KYD 0.833726
KZT 440.074329
LAK 22455.503791
LBP 89592.031739
LKR 330.60617
LRD 171.583824
LSL 16.385613
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399
MAD 9.712993
MDL 17.763022
MGA 4394.578552
MKD 54.223526
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.086624
MRU 40.069045
MUR 47.701561
MVR 15.45005
MWK 1734.754084
MXN 18.068165
MYR 4.080503
MZN 63.910056
NAD 16.385685
NGN 1327.689877
NIO 36.821108
NOK 9.487685
NPR 153.428035
NZD 1.773855
OMR 0.38435
PAB 1.000449
PEN 3.44424
PGK 4.528402
PHP 62.715498
PKR 277.158584
PLN 3.85065
PYG 5852.979771
QAR 3.647324
RON 4.654798
RSD 103.721994
RUB 83.366336
RWF 1477.228194
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.871312
SDG 601.504398
SEK 10.010135
SGD 1.2764
SHP 0.755829
SLE 24.650172
SLL 20969.491881
SOS 571.727998
SRD 37.621497
STD 20697.981008
STN 21.576683
SVC 8.75393
SYP 13002.000254
SZL 16.377071
THB 33.580062
TJS 9.214436
TMT 3.51
TND 2.978703
TOP 2.40776
TRY 49.024415
TTD 6.787408
TWD 31.887102
TZS 2640.027998
UAH 44.690709
UGX 3921.672237
UYU 40.308767
UZS 11835.41907
VES 857.98905
VND 25962
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 578.891892
XAG 0.016554
XAU 0.000240557805
XCD 2.70255
XCG 1.803098
XDR 0.707052
XOF 578.891892
XPF 105.029547
YER 236.403721
ZAR 16.41148
ZMK 9001.203741
ZMW 19.559579
ZWL 321.999592
SSP 5712.5919
MXV 2.045277
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig
Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig / Foto: © AFP/Archiv

Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig

In Deutschland haben im vergangenen Jahr erneut weniger Auszubildende als im Vorjahr eine duale Berufsausbildung begonnen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 461.800 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das waren 13.300 (2,8 Prozent) weniger als 2024.

Textgröße:

Damit habe sich 2025 der "leichte Rückgang der Neuabschlüsse aus dem Jahr 2024" fortgesetzt, erklärte das Statistikamt. Damals war die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge um 1,0 Prozent gesunken. In den Jahren 2021 (plus 0,6 Prozent), 2022 (plus 0,8 Prozent) und 2023 (plus 2,1 Prozent) hatte es hingegen noch Zuwächse gegeben.

Von der Statistik erfasst werden Azubis mit Neuvertrag, die sich zum 31. Dezember in Ausbildung befanden. Dabei zeigte sich laut Statistik, dass 2025 deutlich mehr Männer eine duale Berufsausbildung begannen: Sie machten 64 Prozent aus, Frauen hingegen lediglich 36 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der Azubis über alle Ausbildungsjahrgänge hinweg war im vergangenen Jahr leicht rückläufig. Sie sank laut Statistik zum Jahresende um 0,8 Prozent auf rund 1,208 Millionen. Dominierende Bereiche sind dabei Industrie und Handel mit gut 677.000 Auszubildenden sowie das Handwerk mit knapp 343.000 Azubis, gefolgt von den freien Berufen mit rund 113.000 Lehrlingen.

Die wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, Bettina Kohlrausch, bezeichnete den Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System als "besorgniserregend, weil er zeigt, dass ein wichtiger Integrationsmotor des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ins Stottern gerät". Während die Nachfrage steige, sinke das Angebot.

"Schon jetzt bleiben viele Jugendliche ohne Ausbildungsplatz", kritisierte Kohlrausch. "Es braucht daher dringend eine Weiterentwicklung der Ausbildungsplatzgarantie, die wirklich jedem Jugendlichen einen individuellen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz ermöglicht", forderte sie.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) wies hingegen darauf hin, dass es auch einen Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern gebe. Zudem wirke sich die angespannte wirtschaftliche Lage "dämpfend auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen aus", erklärte DIHK-Ausbildungsexperte Nico Schönefeldt.

Vor dem Hintergrund des sich verschärfenden demografischen Wandels bleibe die Fachkräftesicherung eine "zentrale Herausforderung", führte Schönefeldt aus. Entscheidend sei, "alle Potenziale konsequent zu erschließen und junge Menschen gezielt mit Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen". Eine systematische, praxisnahe Berufsorientierung sowie frühzeitige Praktika könnten dazu beitragen, "mehr junge Menschen für die duale Ausbildung zu gewinnen und ihnen einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben zu ermöglichen".

M.Chau--ThChM