The China Mail - Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

USD -
AED 3.672502
AFN 63.999779
ALL 82.017303
AMD 367.790255
ANG 1.790403
AOA 917.493572
ARS 1489.496997
AUD 1.44169
AWG 1.8025
AZN 1.708892
BAM 1.707407
BBD 2.012702
BDT 123.21526
BGN 1.69088
BHD 0.376785
BIF 2972.404341
BMD 1
BND 1.289596
BOB 6.920183
BRL 5.185502
BSD 0.999323
BTN 95.202053
BWP 13.478075
BYN 2.899409
BYR 19600
BZD 2.009812
CAD 1.420295
CDF 2245.999906
CHF 0.803335
CLF 0.023425
CLP 921.920108
CNY 6.789099
CNH 6.78457
COP 3358.17
CRC 455.265673
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.260956
CZK 21.13285
DJF 177.950048
DKK 6.53248
DOP 59.198149
DZD 133.079024
EGP 49.127882
ERN 15
ETB 160.242167
EUR 0.87393
FJD 2.26045
FKP 0.748405
GBP 0.748815
GEL 2.635038
GGP 0.748405
GHS 11.352347
GIP 0.748405
GMD 72.500967
GNF 8764.011593
GTQ 7.62653
GYD 209.028451
HKD 7.84333
HNL 26.746983
HRK 6.584027
HTG 130.705602
HUF 308.863501
IDR 17978.3
ILS 2.99865
IMP 0.748405
INR 95.22755
IQD 1309.063925
IRR 1375950.000258
ISK 125.839723
JEP 0.748405
JMD 158.195691
JOD 0.708972
JPY 161.306498
KES 129.330118
KGS 87.447701
KHR 4001.780897
KMF 431.000316
KPW 900.00035
KRW 1531.970128
KWD 0.31026
KYD 0.832831
KZT 472.583306
LAK 22564.142856
LBP 89486.246061
LKR 334.714117
LRD 181.372164
LSL 16.208996
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405175
MAD 9.345165
MDL 17.577631
MGA 4236.614898
MKD 53.860741
MMK 2099.007472
MNT 3581.506613
MOP 8.072528
MRU 39.881971
MUR 47.050193
MVR 15.460277
MWK 1732.882871
MXN 17.470701
MYR 4.070975
MZN 63.910446
NAD 16.208996
NGN 1368.650191
NIO 36.770772
NOK 9.83141
NPR 152.326119
NZD 1.751361
OMR 0.384501
PAB 0.99931
PEN 3.400423
PGK 4.390299
PHP 61.507999
PKR 277.828431
PLN 3.747855
PYG 6076.055453
QAR 3.653054
RON 4.571201
RSD 102.572013
RUB 76.902069
RWF 1462.954718
SAR 3.751099
SBD 8.058541
SCR 13.97491
SDG 600.499831
SEK 9.64187
SGD 1.291345
SHP 0.746601
SLE 24.349723
SLL 20969.503664
SOS 571.119279
SRD 37.647028
STD 20697.981008
STN 21.388507
SVC 8.743933
SYP 110.532098
SZL 16.206448
THB 33.160952
TJS 9.263372
TMT 3.51
TND 2.949331
TOP 2.40776
TRY 46.802702
TTD 6.772677
TWD 31.944975
TZS 2624.99797
UAH 44.506233
UGX 3647.395185
UYU 40.192758
UZS 11971.400636
VES 638.90327
VND 26296
VUV 120.218934
WST 2.778557
XAF 572.643148
XAG 0.016021
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801
XDR 0.712461
XOF 572.650647
XPF 104.114014
YER 237.049975
ZAR 16.221301
ZMK 9001.198806
ZMW 18.361575
ZWL 321.999592
  • DAX

    198.4300

    25779.31

    +0.77%

  • MDAX

    449.5100

    32994.37

    +1.36%

  • Euro STOXX 50

    52.2100

    6412.68

    +0.81%

  • TecDAX

    11.8800

    3899.62

    +0.3%

  • SDAX

    310.6500

    18539.82

    +1.68%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1439

    +0.03%

  • Goldpreis

    54.7000

    4180.4

    +1.31%

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz
Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz / Foto: © AFP

Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Gegen den Sparkurs bei Mercedes-Benz haben am Freitag tausende Beschäftigte protestiert. An den Kundgebungen an mehreren Standorten des Autobauers nahmen nach Angaben der IG Metall mehr als 33.000 Beschäftigte teil, nach Angaben von Mercedes waren es circa 16.000. Die Gewerkschaft kündigte ähnliche Proteste auch bei anderen Autoherstellern und Zulieferern in den kommenden Wochen an - etwa bei Volkswagen.

Textgröße:

Die Beschäftigten von Mercedes-Benz demonstrierten "gegen eine unbezahlte Erhöhung der Arbeitszeit auf 40 Stunden, Einschnitte bei tariflichen Leistungen, überzogene Dividenden und einen Kürzungskurs des Konzerns auf dem Rücken der Belegschaft", wie die IG Metall mitteilte. Gewerkschaft und Betriebsrat forderten hingegen "sichere Arbeitsplätze, Perspektiven für die Standorte sowie unangetastete tarifliche und soziale Sicherheit".

Bei Mercedes-Benz in Deutschland arbeiteten Stand Ende 2025 nach Unternehmensangaben rund 164.000 Menschen. Eine Konzernsprecherin erklärte, Mercedes-Benz sei über die Kundgebungen informiert worden. Das Unternehmen nehme "mögliche Unsicherheiten und Sorgen ernst". Mercedes-Benz sei es wichtig, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig und transparent zu informieren - "auch bei schwierigen Entscheidungen".

Die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner sagte bei der Kundgebung in Düsseldorf, der Schlüssel für eine starke Autoindustrie liege in Investitionen in zukunftsfeste Produkte, Standorte und Beschäftigte. "Auch von der Politik fordern wir ein klares Signal: Der industrielle Kern dieses Landes darf nicht ausgehöhlt werden. Wir brauchen eine aktive Industriepolitik, die Transformation absichert."

Die deutschen Autobauer stehen derzeit unter Druck. Mercedes hat ein Sparprogramm angekündigt, das Unternehmen erwägt längere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Werke. Der Premiumautobauer hatte Ende April seine Bilanz für das erste Quartal vorgelegt - der Gewinn sank um 17 Prozent im Vorjahresvergleich auf 1,43 Milliarden Euro. Mercedes machte vor allem ein schwieriges China-Geschäft verantwortlich.

Europas größter Autobauer Volkswagen plant einen radikalen Konzernumbau, der laut einem Medienbericht mit einem noch stärkeren Stellenabbau als bisher geplant und Werkschließungen in Deutschland einhergehen soll. Das "Manager Magazin" berichtete Ende Juni von global bis zu 100.000 geplanten Stellenstreichungen. Zudem sollen vier Werke in Deutschland dichtgemacht werden.

Laut Berechnung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY gingen allein im vergangenen Jahr fast 50.000 Jobs in der Autoindustrie hierzulande verloren. Seit 2019 wurden demnach 111.000 Stellen in der Branche abgebaut.

A.Zhang--ThChM