The China Mail - Behörden in Berlin und Brandenburg suchen mit Großaufgebot nach entlaufener Löwin

USD -
AED 3.672501
AFN 64.999687
ALL 81.224987
AMD 363.78709
ANG 1.790365
AOA 917.999745
ARS 1524.905897
AUD 1.434535
AWG 1.8
AZN 1.696475
BAM 1.724805
BBD 2.015945
BDT 123.059285
BGN 1.683441
BHD 0.377275
BIF 2999.201894
BMD 1
BND 1.278733
BOB 12.066054
BRL 5.202298
BSD 1.000873
BTN 96.019508
BWP 13.66687
BYN 3.021227
BYR 19600
BZD 2.013035
CAD 1.418095
CDF 2310.000173
CHF 0.83315
CLF 0.024655
CLP 973.510297
CNY 6.70335
CNH 6.70749
COP 3335.5
CRC 456.028644
CUC 1
CUP 24.021307
CVE 97.549832
CZK 21.5166
DJF 178.23284
DKK 6.584245
DOP 59.51919
DZD 133.780307
EGP 51.969037
ERN 15
ETB 160.950057
EUR 0.88077
FJD 2.24225
FKP 0.756991
GBP 0.753585
GEL 2.604973
GGP 0.756991
GHS 11.665675
GIP 0.756991
GMD 73.566982
GNF 8754.999889
GTQ 7.641734
GYD 209.423022
HKD 7.84605
HNL 26.875022
HRK 6.634403
HTG 130.986922
HUF 322.71695
IDR 17896
ILS 3.064495
IMP 0.756991
INR 95.850502
IQD 1310
IRR 1693792.497048
ISK 120.489872
JEP 0.756991
JMD 158.451729
JOD 0.709027
JPY 157.030503
KES 129.749656
KGS 87.448298
KHR 4054.999653
KMF 435.000529
KPW 900.000318
KRW 1353.564957
KWD 0.30878
KYD 0.834094
KZT 439.39414
LAK 22439.999501
LBP 89550.000434
LKR 331.304954
LRD 171.449871
LSL 16.39751
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409303
MAD 9.693763
MDL 17.76106
MGA 4399.999971
MKD 54.302533
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.089002
MRU 40.075038
MUR 47.760113
MVR 15.449816
MWK 1736.99968
MXN 18.07729
MYR 4.078802
MZN 63.910313
NAD 16.397293
NGN 1327.469896
NIO 36.66498
NOK 9.602895
NPR 153.629004
NZD 1.770425
OMR 0.384496
PAB 1.00086
PEN 3.442499
PGK 4.443989
PHP 62.664506
PKR 276.584438
PLN 3.847985
PYG 5879.655352
QAR 3.642987
RON 4.649101
RSD 103.484984
RUB 84.051135
RWF 1476
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.918711
SDG 601.504675
SEK 9.986635
SGD 1.27675
SHP 0.755829
SLE 24.650051
SLL 20969.491881
SOS 571.447903
SRD 37.753014
STD 20697.981008
STN 21.725
SVC 8.758075
SYP 13002.000254
SZL 16.389779
THB 33.564497
TJS 9.213253
TMT 3.51
TND 2.981502
TOP 2.40776
TRY 49.0162
TTD 6.78978
TWD 31.872701
TZS 2652.498008
UAH 44.894921
UGX 3923.539917
UYU 40.126641
UZS 11834.999859
VES 857.98905
VND 25967.5
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 577.747352
XAG 0.016366
XAU 0.000238538807
XCD 2.70255
XCG 1.803823
XDR 0.707052
XOF 577.747352
XPF 105.62501
YER 236.406916
ZAR 16.39123
ZMK 9001.211096
ZMW 19.592384
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.046309
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Behörden in Berlin und Brandenburg suchen mit Großaufgebot nach entlaufener Löwin
Behörden in Berlin und Brandenburg suchen mit Großaufgebot nach entlaufener Löwin / Foto: © AFP

Behörden in Berlin und Brandenburg suchen mit Großaufgebot nach entlaufener Löwin

Mit einem Großaufgebot haben Einsatzkräfte am Donnerstag zwischen Berlin und Potsdam nach einer offenbar entlaufenen Löwin gesucht. Diese könnte sich im Berliner Ortsteil Zehlendorf befinden, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Einsatzkräfte würden gegebenenfalls sicherstellen, dass Veterinäre das Tier gefahrlos betäuben können, hieß es. Es wurde zudem um Hinweise gebeten, wo sich das Wildtier vor seinem Ausbüxen aufhielt.

Textgröße:

Die Beamten hatten bereits rund zwei Stunden zuvor mitgeteilt, dass es "eine mögliche Sichtung des Tiers im Süden Berlins nahe der Stadtgrenze zu Brandenburg" gegeben habe. Das Veterinäramt und der Stadtjäger seien zum Sichtungsort alarmiert worden. Zahlreiche Einsatzkräfte, Drohnen und Hubschrauber mit Wärmebildkameras suchten seit der Nacht nach der Raubkatze. Tierärzte und Jäger beteiligten sich ebenfalls. Dabei gingen die Behörden ersten Einschätzungen zufolge davon aus, dass es sich bei dem Wildtier tatsächlich um eine Löwin handelt.

Die Bevölkerung in den betroffenen Gegenden wurde dazu aufgerufen, Haus- und Nutztiere nicht ins Freie zu lassen. Den Bewohnern der brandenburgischen Gemeinden Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf wurde zudem geraten, die Häuser nicht zu verlassen. Die Behörden hatten die Bevölkerung im Süden der Hauptstadt erstmals in der Nacht unter anderem per Warnapp vor einem "freilaufenden gefährlichen Wildtier" gewarnt. In Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf wurde ebenfalls vor einer "freilaufenden Raubkatze" gewarnt. Augenzeugen hatten gegen Mitternacht gesehen und gefilmt, wie eine Löwin in Kleinmachnow ein Wildschwein verfolgte, woraufhin sie die Beamten alarmierten.

Eine Überprüfung der Aufnahmen durch Experten ergab laut Polizei, dass es sich wahrscheinlich um eine Löwin handelte. Es sei jedoch nicht davon auszugehen, dass diese andere Tiere gerissen habe, sagte eine Sprecherin später. Unklar war noch, woher das Wildtier gekommen sein könnte. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Herkunft auf. Aktuell vermisse jedoch kein Tierpark oder Zoo, keine Tierschutzeinrichtung und kein Zirkus ein solches Tier, hieß es.

Es gebe keinen Hinweis, dass solch ein Tier in der Region gemeldet sei, sagte der Bürgermeister von Kleinmachnow, Michael Grubert (SPD), bei einer Pressekonferenz. "Uns ist in der Region Kleinmachnow-Teltow-Stahnsdorf von keinem Privatbesitz solch eines Tiers bekannt." Sollte es gefunden werden, soll es nach Möglichkeit betäubt und dem Tierschutz übergeben werden.

Da noch kein Zoo oder Zirkus das Tier als vermisst meldete, geht die Tierschutzorganisation Vier Pfoten davon aus, dass es aus privater Haltung stammt. Die Organisation nahm dies zum Anlass, um strengere Haltungsgesetze zu fordern. "Vorfälle wie diese ließen sich vermeiden, wenn es endlich bundesweit einheitliche Regelungen in Bezug auf die Privathaltung und den Handel von exotischen Tierarten geben würde", erklärte Nadine Ronco Alarcón. Es gebe schlicht Arten, die nicht für die private Haltung geeignet seien.

Jährlich werden der Organisation Pro Wildlife zufolge hierzulande hunderttausende Wildtiere als exotische Haustiere zum Verkauf angeboten. Damit gehöre Deutschland zu einem der größten Absatzmärkte. Die Folge seien "weitreichende Tier- und Artenschutzprobleme, aber auch hohe Risiken für die öffentliche Sicherheit und Gesundheit". Die Organisation forderte deshalb ebenfalls strengere Haltungsgesetze.

Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Fälle entlaufener exotischer Tiere gegeben. Erst vor wenigen Wochen büxte im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach ein Serval aus - eine afrikanische Raubkatze. Im März war im schweizerischen Basel eine Gepardin entlaufen, 2016 in Nordrhein-Westfalen ein Schneeleopard.

Q.Yam--ThChM