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Weil sie einen Mann dazu animierten, eine tödliche Menge Alkohol zu trinken, sind vier Jugendliche in Baden-Württemberg zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Heidelberg sprach die zur Tatzeit 15 und 16 Jahre alten Angeklagten am Mittwoch der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Der als Helfer der rechtsextremistischen Zelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verurteilte frühere NPD-Funktionär Ralf Wohlleben ist aus dem Gefängnis entlassen worden. Der 51-Jährige sei am Mittwoch aus der Haft entlassen worden, seine Strafe von zehn Jahren Gefängnis habe er mit diesem Tag vollständig verbüßt, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft auf Anfrage. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung".
Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle in Berlin ist 2025 leicht gesunken. Allerdings lag sie mit 2200 Fällen immer noch deutlich über dem Niveau von vor dem Hamas-Großangriff vom 7. Oktober 2023, wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Berlin am Mittwoch mitteilte. 2024 waren in der Bundeshauptstadt 2500 antisemitische Äußerungen oder Handlungen registriert worden - zwischen 2018 und 2022 waren es hingegen durchschnittlich rund tausend Fälle pro Jahr gewesen.
Goldmünzen im geschätzten Wert von rund 300.000 Euro hat ein 91-Jähriger im niedersächsischen Nienburg an Betrüger übergeben. Wie die örtliche Polizei am Mittwoch mitteilte, setzten unbekannte Täter ihn am Telefon unter Druck. Daraufhin holte er die Münzen aus einem Bankschließfach und gab sie einem Abholer.
Die Betreiberin eines Frauenfitnessstudios soll 6000 Euro an eine von ihr abgewiesene Transsexuelle bezahlen, die nach dem Transsexuellengesetz ihren Personenstand von männlich auf weiblich änderte. In einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil stellte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main eine Vielzahl von Persönlichkeitsrechtsverletzungen gegen die Frau fest.
Nach einem schweren Messerangriff im Stuttgarter Norden gehen die Ermittler von einer politisch motivierten Tat aus. Mindestens ein Beschuldigter werde der rechtsextremen Szene zugeordnet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Der Angriff hatte sich am 24. April ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei damals 19 und 21 Jahre alte Männer gemeinschaftlich auf einen 44-Jährigen eingestochen haben.
Vor dem Landgericht Saarbrücken hat am Mittwoch der Prozess um die Tötung eines Gerichtsvollziehers bei einer Zwangsräumung im saarländischen Bexbach begonnen. Die Anklage wirft einem 42-Jährigen Mord aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke vor. Er soll den Gerichtsvollzieher im November bei der Räumung seiner Wohnung mit einem Jagdmesser erstochen haben.
Telefonbetrüger haben im nordrhein-westfälischen Iserlohn den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo für einen Schockanruf ausgenutzt. Unbekannte setzten eine 86-Jährige am Telefon mit der Masche unter Druck, ihre Enkelin sei an Ebola erkrankt und müsse dringend behandelt werden, wie die örtliche Polizei am Mittwoch mitteilte. Andernfalls würde die medizinischen Behandlung eingestellt.
Zwei Tage nach dem mutmaßlich durch eine Gasexplosion ausgelösten Einsturz eines Wohnhauses in Görlitz ist das Schicksal von drei womöglich verschütteten Vermissten weiter unklar. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauerten am Mittwoch an, wie die Polizei in der sächsischen Stadt mitteilte. In der Nacht konnte demnach das Gas am Unglücksort abgestellt werden, dafür musste der Sucheinsatz vorübergehend gestoppt werden.
Die neue Grundsteuer in Baden-Württemberg ist verfassungsgemäß: Der Bundesfinanzhof (BFH) in München teilte am Mittwoch mit, er halte die Vorschriften des Landessteuergesetzes zur Bewertung von Grundstücken nicht für verfassungswidrig. Geklagt hatten Grundstückseigentümer, die seit der Reform mehr zahlen müssen als vorher; sie wurden unter anderem vom Bund der Steuerzahler unterstützt. (Az. II R 26/24 und II R 27/24)
Wegen Betrugs mit Führerscheinprüfungen im großen Stil sind fünf Männer in Baden-Württemberg zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Heilbronn sprach sie unter anderem der Fälschung von Daten und des Missbrauchs von Ausweispapieren schuldig, wie eine Sprecherin am Dienstagabend mitteilte. Sie wurden zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten und vier Jahren und drei Monaten verurteilt.
Nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz haben die Einsatzkräfte in der Nacht zum Mittwoch das Gas am Unglücksort abstellen können. Aus Sicherheitsgründen seien die Suchmaßnahmen nach den drei vermissten Menschen in dieser Zeit vorübergehend eingestellt worden, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt mit. Es fänden zudem noch Stützmaßnahmen an der Seitenwand zu einem Nachbarhaus statt.
Mehr als 30 Jahre nach dem Ende des Bosnien-Kriegs hat die Justiz in Österreich Ermittlungen gegen zwei Verdächtige aufgenommen, die als so genannte Wochenend-Scharfschützen auf Zivilisten im belagerten Sarajevo geschossen haben sollen. Die Ermittlungen liefen seit dem 25. April gegen einen österreichischen Staatsbürger und einen weiteren bislang nicht identifizierten Verdächtigen, teilte das Justizministerium in Wien am Dienstag mit.
Anderthalb Jahre nach dem Tod des Gründers der spanischen Bekleidungskette Mango bei einer Bergtour ist dessen Sohn als Verdächtiger festgenommen worden. Nach einem Gerichtstermin in Martorell bei Barcelona kam Jonathan Andic am Dienstag gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von einer Million Euro unter Auflagen frei. Der 45-Jährige hat eine Gewalttat gegen seinen Vater stets bestritten und von einem tödlichen Unfall des 71-jährigen Milliardärs gesprochen.
Neun Jahre nach dem tödlichen Hochhausbrand im Londoner Grenfell Tower will die Polizei nach jahrelangen Ermittlungen 57 Personen und 20 Unternehmen vor Gericht bringen. Die Vorwürfe lauteten auf fahrlässige Tötung, Amtsmissbrauch und Betrug, teilte die Londoner Polizei am Dienstag mit. Bei dem Feuer im Juni 2017 waren 72 Menschen ums Leben gekommen, das Unglück gilt als der schwerste Wohnungsbrand in der jüngeren britischen Geschichte
Aus Sicht der Koalitionsfraktionen in Sachsen-Anhalt hat der Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt nicht abschließend klären können, ob der Anschlag mit sechs Toten zu verhindern gewesen wäre. Eine Verhinderung der Tat erscheine unter realistischen Annahmen und angesichts der Rechtslage nur wahrscheinlich, "wenn alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht geworden wären", erklärte Kerstin Godenrath, Obfrau der CDU-Fraktion im U-Ausschuss, am Dienstag bei der Präsentation des Abschlussberichts von CDU, SPD und FDP in Magdeburg.
Die Verbraucherzentrale Sachsen geht davon aus, dass ihre Sammelklage gegen den US-Konzern Amazon wegen dessen Streaming-Angebot Prime zunächst abgewiesen wird. Das teilten die Verbraucherschützer am Dienstag nach einer mündlichen Verhandlung in dem Fall vor dem Oberlandesgericht München mit. Sie kündigten an, Revision beim Bundesgerichtshof einzulegen.
Wegen des Entzugs seiner Busfahrkarte hat ein 13-Jähriger in Wilhelmshaven den Polizeinotruf gewählt. Hintergrund seien "erzieherische Maßnahmen" innerhalb der Familie gewesen, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Dienstag mit. Beamte hätten die Situation überprüft, Hinweise auf eine Gefährdung des Kindes hätten sich nicht ergeben.
Der wegen dreifachen Kindesmordes in Deutschland verurteilte "Maskenmann" hat vor Gericht die Verantwortung für einen Mord an einem zehn Jahre alten Jungen in Frankreich 2004 bestritten. Der 55 Jahre alte Angeklagte Martin N. verneinte am ersten Prozesstag am Dienstag in Nantes die Frage der Richterin, ob er sich zu der Tat bekenne. Er zeigte sich jedoch bereit, die Fragen des Gerichts zu beantworten. Die entkleidete Leiche des zehnjährigen Jonathan Coulom war auf den Tag genau vor 22 Jahren in einem See nahe der französischen Atlantikküste gefunden worden.
Nach einem tödlichen Autorennen darf ein 28-jähriger Kosovare einer Gerichtsentscheidung zufolge in den Kosovo abgeschoben werden. Eine Beschwerde des Manns gegen einen entsprechenden Eilbeschluss wurde als unzulässig verworfen, wie das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Dienstag mitteilte. Der Mann war 2019 an einem illegalen Autorennen in Moers beteiligt gewesen, bei dem eine 43-Jährige ums Leben kam.
Die Staatsanwaltschaft Köln hat gegen den Tengelmann-Chef Christian Haub im Zusammenhang mit dem Verschwinden seines Bruders Karl-Erivan Haub Anklage wegen mutmaßlich unzutreffender Angaben erhoben. Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten eine falsche Versicherung an Eides statt vor, wie ein Sprecher des Landgerichts Köln am Dienstag sagte. Den Namen des Beschuldigten nannte der Gerichtssprecher nicht.
Ein 69-Jähriger soll im Westerwald in Rheinland-Pfalz seine getrennt von ihm lebende Ehefrau bei einem Spaziergang mit einem Hammer getötet haben. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilte. Er soll die 67-Jährige am Sonntag in Ebernhahn mit einem Hammer schwer am Kopf verletzt haben. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.
Ein 43-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz seine Ehefrau erstochen haben. Der Mann wurde festgenommen, wie die Polizei in Kaiserslautern am Dienstag mitteilte. Demnach soll er der 52-Jährigen am Montag in der gemeinsamen Wohnung in Pirmasens mehrere Messerstiche versetzt haben. Sie erlag ihren Verletzungen.
Nach Schüssen von Polizisten auf einen mit einem Messer bewaffneten Autofahrer im baden-württembergischen Walldorf haben die Ermittler weitere Details zum Ablauf des Vorfalls veröffentlicht. Drei Polizisten hätten auf den 20-Jährigen geschossen, teilten das Landeskriminalamt in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Heidelberg am Dienstag mit.
Nach dem Mord an einer Psychologin in Offenburg ist der Täter rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Dienstag das Urteil des Landgerichts der baden-württembergischen Stadt. Es hatte im August gegen den damals 43-Jährigen die Höchststrafe verhängt. (Az. 1 StR 592/25)
Nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses durch eine mutmaßliche Gasexplosion in Görlitz haben Retter am Dienstag weiter mit Hochdruck nach drei Vermissten unter den Trümmern gesucht. Nach Angaben von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk wurden die Trümmer von per Hand sowie von Ortungsspezialisten mit Wärmebildkameras durchsucht, es bestand demnach weiterhin Gefahr durch ausströmendes Gas. "Die Suche hat absolute Priorität", betonte der Oberbürgermeister der sächsischen Stadt, Octavian Ursu (CDU).
Im niedersächsischen Diepholz ist ein Firmenmitarbeiter tot im Auflieger eines Sattelzugs entdeckt worden. Er starb vermutlich durch eine hohe Konzentration hochgiftigen Kohlenmonoxids in dem zum Transport von Schüttgut dienenden siloartigen Anhänger, wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte. Gefunden wurde der Mann am frühen Montagmorgen.
Nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in Görlitz bei einer mutmaßlichen Gasexplosion dauert die Suche nach drei Vermissten weiterhin an. "Die Suche hat absolute Priorität", sagte der Oberbürgermeister der sächsischen Stadt, Octavian Ursu (CDU), am Dienstag vor Journalisten. Bei den Vermissten handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann. "Wir sind mit den Angehörigen im Austausch und hoffen das Beste", sagte Kriminaldirektor Raik Schulze.
Nach einem tödlichen mutmaßlichen Gewaltverbrechen an einem 74-Jährigen in Magdeburg ist ein 26-Jähriger wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Amtsgericht habe den Haftbefehl gegen en Verdächtigen am Montag erlassen, teilte die Polizei in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts am Dienstag mit. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt.
Eine 52-Jährige Frau ist in Hessen auf offener Straße getötet worden. Ein 23-Jähriger wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, wie die Polizei in Offenbach am Dienstag mitteilte. Die blutüberströmte Frau wurde demnach am frühen Dienstagmorgen auf einem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus in Hanau gefunden. Gegen den 23-Jährigen wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.
Bei einem Brand in einem Hotel nahe dem Mainzer Hauptbahnhof sind in der Nacht zum Dienstag drei Menschen leicht verletzt worden. Sie erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung, wie die Feuerwehr Mainz mitteilte. 43 Menschen wurden demnach aus dem Hotel evakuiert.
Bei einem Schusswaffenangriff auf einem Moscheegelände in der kalifornischen Stadt San Diego sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Zwei mutmaßliche Angreifer im Alter von 17 und 18 Jahren wurden später tot in einem Auto einige Blocks vom Tatort entfernt gefunden. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen eines möglichen Hassverbrechens.