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Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die jüngsten Sparvorschläge des Wirtschaftsrats der CDU begrüßt. Es gehe um "eine Summe von Vorschlägen, die schon alle in die richtige Richtung zielen", sagte Grimm am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei eine politische Einigung dazu notwendig, welche davon umgesetzt werden. "Was aber passiert ist, dass einige gleich wieder skandalisiert werden."
In Deutschland gelten 13,3 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag unter Berufung auf Daten zu Einkommen und Lebensbedingungen im Jahr 2025 mitteilte. Dieser Anteil war damit höher als im Jahr zuvor. 2024 hatten 15,5 Prozent ein Einkommen unterhalb der sogenannten Armutsgefährdungsgrenze.
Ein US-Bundesrichter hat im Fall eines weiteren, von Präsident Donald Trump gestoppten Windkraftprojekts an der US-Ostküste dessen Fortsetzung ermöglicht. Der dänische Energiekonzern Örsted erklärte am Montag, die Arbeiten am Offshore-Windpark Sunrise Wind bei New York würden "sofort" wieder aufgenommen. Das eigentliche Gerichtsverfahren um das Projekt wird derweil fortgesetzt.
In der Debatte über die künftige Versorgungssicherheit beim Erdgas hat der Dachverband der Energiewirtschaft (BDEW) die Einführung einer nationalen strategischen Reserve für Notfälle als sinnvolles Instrument befürwortet. "Zur Absicherung eines akuten Krisenfalls und unerwarteter externer Schocks ist die Schaffung einer Speicherreserve ein sinnvolles Instrument", sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagausgaben).
Die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind nach einem Tag beendet worden. In der Nacht zum Dienstag endeten die Arbeitskampfmaßnahmen, wie ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Verdi wollte damit in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen.
Inmitten des erhöhten Drucks von US-Präsident Donald Trump auf Kuba hat die Regierung in Havanna Kontakte mit Washington bestätigt. "Heute können wir nicht von einem Dialog mit den USA sprechen, aber es stimmt, dass es Kontakte zwischen den beiden Regierungen gegeben hat", sagte Kubas stellvertretender Außenminister Carlos Fernández de Cossío am Montag (Ortszeit) in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.
Nach ergebnislosen Gesprächen in den Regionen starten am Dienstag (14.30 Uhr) Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie. Die erste Verhandlungsrunde in Hannover ist auf zwei Tage angesetzt. Der aktuelle Tarifvertrag läuft am 28. Februar 2026 aus.
Der US-Milliardär Elon Musk hat zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für größere Unabhängigkeit der EU gegenüber den USA ausgesprochen. "Wir müssen souveräner und unabhängiger, gerade auch technologisch souveräner und unabhängiger werden. Und ja, das gilt auch gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Merz am Montagabend bei der Jahreseröffnung der Deutsche Börse Group im hessischen Eschborn. Er bedaure es, aber "die transatlantischen Beziehungen haben sich verändert".
Indien will nach Angaben von US-Präsident Donald Trump künftig auf Erdölimporte aus Russland verzichten. Der indische Regierungschef Narendra Modi habe ihm bei einem Telefonat zugesagt, "viel mehr" Öl "aus den USA und womöglich aus Venezuela zu kaufen", schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Das wird helfen, den Ukraine-Krieg zu beenden", betonte Trump.
Die USA verhandeln laut Präsident Donald Trump derzeit mit dem kommunistisch regierten Kuba über ein Abkommen. Trump zeigte sich am Sonntag zuversichtlich, dass eine solche Vereinbarung zustande kommen wird: "Ich glaube, wir werden einen Deal mit Kuba abschließen." Welche Themen darin geregelt werden sollen, erläuterte Trump nicht. Das Außenministerium in Kuba erklärte, Kuba sei zu einem "respektvollen und gegenseitigen Dialog" mit den USA bereit.
Millionen Menschen waren betroffen: Streiks haben am Montag bundesweit den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt. Mit Beginn der Frühschicht um 03.00 Uhr legten Beschäftigte von kommunalen Verkehrsbetrieben vielerorts die Arbeit nieder. Aufgerufen zum Streik hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn fuhren wie gewohnt.
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland kommt nicht in Fahrt. Die Sanierungsquote sei im vergangenen Jahr sogar erneut leicht zurückgegangen, erklärte der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (Buveg) am Montag. "Die Sanierungstätigkeit ist in Deutschland auf einem besorgniserregenden Niveau", erklärte Buveg-Chef Jan Peter Hinrichs.
Der Verkehrspräsident des ADAC, Gerhard Hillebrand, hat mit einem Bekenntnis zum Klimaschutz eine Kündigungswelle bei dem Automobilclub ausgelöst. Rund 60.000 Mitglieder hätten in den vergangenen Wochen unter Verweis auf Aussagen von Hillebrand zu Klimazielen und Spritpreisen ihre Mitgliedschaft beendet, sagte eine ADAC-Sprecherin am Montag. Hillebrand trat deshalb zurück: Er übernehme die persönliche Verantwortung für den entstandenen "Reputationsschaden", erklärte er.
Es geht um 16.000 Lieferungen: In Norddeutschland ist ein mutmaßliches kriminelles Netzwerk aufgeflogen, das tausendfach illegal Waren nach Russland geliefert haben soll. Zu den Abnehmern gehörten Rüstungsunternehmen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mitteilte. Sie ließ in Schleswig-Holstein fünf Beschuldigte festnehmen, in anderen Teilen Deutschlands gab es Razzien.
"Ohne richtigen Schwung" hat das Jahr für den deutschen Einzelhandel begonnen - rund die Hälfte der Unternehmen der Branche erwartet 2026 Umsätze unter dem Vorjahr. Der Branchenverband HDE macht vor allem die große Verunsicherung der Verbraucher angesichts der Konflikte in aller Welt verantwortlich. Sie gäben ihr Geld statt in den Geschäften lieber für Freizeitgestaltung und die "Flucht in den Urlaub" aus, sagte HDE-Präsident Alexander von Preen am Montag.
Eine Beschwerde gegen den Betriebsstopp der letzten deutschen Atomkraftwerke ist vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Sie wurde vor allem aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung angenommen, wie aus einem am Montag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Die Beschwerdeführenden, drei Männer und eine Frau, argumentierten vor allem mit dem Klima. (Az. 1 BvR 2282/23)
Der Verkehrspräsident des ADAC, Gerhard Hillebrand, ist wegen scharfer Kritik von Autofahrern an seinen Äußerungen zum Klimaschutz und zu den Spritpreisen zurückgetreten. Hillebrands Positionierung habe "zu erheblichen Irritationen bei Mitgliedern sowie zahlreichen Beschwerden und Kündigungen geführt", erklärte der Automobilclub am Montag. Der ADAC habe "Glaubwürdigkeit" eingebüßt, es sei daher richtig, "daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen", erklärte Hillebrand.
Im vergangenen Jahr haben sich deutlich mehr Verbraucher wegen Problemen etwa beim Paketversand oder mit Internetanbietern an die Bundesnetzagentur gewandt. Die Schlichtungsstelle Post der Bonner Behörde erhielt 25 Prozent mehr Anträge als im Vorjahr, die Schlichtungsstelle Telekommunikation sogar mehr als doppelt so viele, wie die Netzagentur am Montag mitteilte.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland halten sich beim Biertrinken zurück: Der Absatz von Bier ist 2025 erneut deutlich gesunken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Rückgang um sechs Prozent im Vorjahresvergleich war demnach der stärkste seit Beginn der Zeitreihe 1993. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte der Deutsche Brauer-Bund.
Bei Aufladung zu Hause sind die Antriebskosten für E-Autos im vergangenen Jahr im Vergleich zu Verbrennern deutlich geringer ausgefallen. "Wer ein E-Auto der Mittel- oder Oberklasse zu Hause auflud, hatte im Vergleich zu einem Benziner rund 56 Prozent niedrigere Antriebskosten", erklärte das Vergleichsportal Verivox am Montag. "Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen lagen die Kosten noch rund 30 Prozent niedriger."
Nach der Festlegung neuer Grenzwerte für Schadstoffe in Babymilch in Frankreich haben zwei weitere Hersteller Produkte vom Markt genommen. Die Marke Popote zog zwei Produktchargen zurück, der Hersteller Vitagermine drei. Vitegermine betonte, dass die Babymilch den bislang geltenden Vorschriften entsprochen habe. Das französische Landwirtschafts- und Ernährungsministerium hatte am Freitag die Grenzwerte für die giftige Substanz Cereulid halbiert.
Die Unternehmen im deutschen Einzelhandel haben im vergangenen Jahr etwas mehr Umsatz gemacht als zunächst geschätzt. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte am Montag seine vorläufigen Angaben von Anfang Januar um 0,3 Prozentpunkte nach oben. Preisbereinigt legte der Einzehandelsumsatz demnach um 2,7 Prozent zu. Ohne Berücksichtigung der Inflation betrug das Plus 3,8 Prozent.
Auf den Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hin haben am Montag bundesweit Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr begonnen. Beschäftigte legten mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. In allen Bundesländern außer in Niedersachsen bleiben Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen von kommunalen Verkehrsbetrieben vielerorts im Depot. Der Streik soll den ganzen Tag dauern.
Der Absatz von Bier ist im vergangenen Jahr in Deutschland erneut gesunken - und zwar deutlich: Der Rückgang um sechs Prozent im Vorjahresvergleich war der stärkste seit Beginn der Zeitreihe 1993, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte der Deutsche Brauer-Bund die Zahl.
Der strenge Winter mit Schnee und Eis hat dafür gesorgt, dass die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) im Januar auf nur 52,1 Prozent abgesackt ist. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Montag, die Bahn bestätigte die Zahl.
Auf den Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hin haben am Montag bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr begonnen. Beschäftigte legten mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Damit will die Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen.
Mit der Vereinbarung wird der Zugang zu Evoniks Medizinprodukten der Marke CARE in den USA und Kanada erweitert
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sollten nach Ansicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder insgesamt mehr arbeiten. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagt der CSU-Chef am Sonntagabend: "Eine Stunde mehr Arbeit in der Woche würde uns enorm viel Wirtschaftswachstum bringen und ist wirklich nicht zu viel verlangt." Söder unterstützte zudem die Forderung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die telefonische Krankschreibung abzuschaffen.
Die eigentlich für diesen Sonntag in Abu Dhabi geplante Fortsetzung der direkten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kurzfristig um mehrere Tage verschoben worden. Die Verhandlungen sollen nun am Mittwoch und Donnerstag stattfinden, wie Selenskyj ohne Angaben von Gründen der Verschiebung am Sonntag mitteilte. Russland griff die Ukraine am Wochenende erneut massiv aus der Luft an.
Der CDU-Wirtschaftsrat, ein CDU-naher Unternehmensverband, hat radikale Streichungen von Sozialleistungen gefordert, um einen Anstieg der Sozialabgaben zu verhindern. In der gesetzlichen Krankenversicherung etwa sollten der Leistungskatalog überprüft und Zahnbehandlungen daraus gestrichen werden, heißt es in einer "Agenda für Arbeitnehmer", die der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, in der "Bild am Sonntag" vorstellte.
In der Ukraine ist es am Samstag zu massiven Stromausfällen gekommen - verantwortlich war nach Regierungsangaben eine "technische Störung". Diese sei am Morgen an den Hauptstromleitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine aufgetreten. In der Folge stand erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges 2022 die U-Bahn in Kiew komplett still. Erst am Nachmittag funktionierten sie und andere wichtige Infrastruktur in der Hauptstadt wieder. Auch im Nachbarland Moldau kam es zu massiven Stromausfällen.